FOOD BLOG
Hier können Sie interessante Artikel rund um die Themen
Essen und Trinken, Lebensmittel, Ernährung und Gastronomie lesen.

Eis OHNE Eismaschine selber machen !

Die meisten Rezepte für selbst gemachtes Eis setzen eine Eismaschine voraus. Nicht so das folgende Rezept.

Mit nur zwei Zutaten lässt sich nämlich schon eine herrlich süße Basis schaffen, die nach belieben verfeinert werden kann.

Dazu wird (gut gekühlte!) Sahne steif geschlagen und anschließend unter Rühren gesüßte Kondensmilch hinzugefügt (gaaanz langsam).

Das Verhältnis von Sahne zu Kondensmilch sollte etwa 1:1 betragen. Wer es nicht ganz so süß mag, gibt etwas mehr Sahne hinzu.

Die fertige Eismasse kann nun in Schälchen gefüllt werden und ist nach mindestens 4-5 Stunden im Tiefkühlfach fertig.

Alternativ können noch weitere Zutaten hinzugemixt werden, etwa frische Fruchtstückchen, Backkakao, Nusssplitter – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wir sagen: Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren.

Die beste Abkühlung im Sommer !

Moink Balls

Sommerzeit ist Grillzeit und daher präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle ein etwas aussergewöhnliches Rezept.

Moink Balls sind nichts anderes als Rindfleischhackbällchen, die mit Bacon umwickelt und dann gegrillt werden. Wie so häufig im BBQ-Bereich, stammt die Idee dazu aus den USA, genauer gesagt aus dem amerikanischen BBQ-Forum BBQ-Brethren. Moink bedeutet nichts als als „Muuuh“ (Kuh) und „Oink“ (Schwein).

Zutaten (für ca. 25 Moink Balls)

1 kg Rinderhackfleisch (20-25% Fettanteil)

5 EL BBQ Rub

5 Scheiben Bacon

250 ml Barbecue Sauce

 

1. Als erstes wird das Hackfleisch zusammen mit dem BBQ Rub gut durchgeknetet, so dass sich der Rub gut im Fleisch verteilt. Anschließend werden daraus Fleischbällchen mit jeweils ca. 40 g Gewicht geformt. Diese Fleischbällchen werden mit einer Scheibe Bacon umwickelt, welcher mit einem Zahnstocher fixiert wird.

2. Gegrillt werden Moink Balls indirekt. Man kann sie bei hoher Hitze innerhalb von 20 Minuten bei etwa 200 Grad zubereiten, oder man macht sie low & slow bei rund 120 Grad.

Letztere Variante ist deutlich empfehlenswerter, da dass Hackfleisch dann einfach saftiger bleibt. Die Garzeit beträgt ca. 60 Minuten bei 120 Grad indirekter Hitze.

3. Nach 40 Minuten werden die Moink Balls mit Barbecue-Sauce glasiert. Dazu nimmt man die Moink am Zahnstocher und tunkt sie einfach in die Barbecue-Sauce.

Tipp: Wenn die Barbecue Sauce vor dem Glasieren 5 Minuten im Grill vorgewärmt wird, ist sie etwas dünnflüssiger und die Moink Balls lassen sich besser in die Sauce tunken.

4. Anschliessend grillt man die Moink Balls weitere 20 Minuten indirekt weiter, bis sie eine Kerntemperatur von ca. 68 Grad haben. Man sollte mit der Kerntemperatur nicht zu weit hoch gehen. Es ist nicht tragisch, wenn die Moink Balls eine Kerntemperatur von 70 oder auch 72 Grad erreichen. Viel höher sollte man jedoch nicht gehen, da die Fleischbällchen sonst trocken werden

Das war es. Wir wünschen viel Spaß beim ausprobieren und einen guten Appetit.

 

Mit freundlicher Genehmigung von https://bbqpit.de

BBQ-Hackfleischbällchen mit Speck

Sommerlicher Limetten-Käsekuchen

Zutaten:

100 g Butter

180 g Butterkekse

800 g Doppelrahm-Frischkäse

1 Päckchen Vanillezucker

100 g Sahne

150 g Zucker

3 EL Speisestärke

2 Eier

4 EL (frisch gepresster) Limettensaft

 

Zur Dekoration:

2 Limetten

evtl. Schlagsahne

 

  1. Eine runde Springform (ca. ø 26cm) mit Backpapier auslegen. Die Butter bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Parallel dazu die Kekse fein zerkrümeln. Das klappt gut in einem Mörser oder einem Gefrierbeutel. Anschließend mit der geschmolzenen Butter und dem Vanillezucker vermischen. Die Masse auf dem Boden der Form verteilen und fest andrücken, so dass ein schöner Boden entsteht. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

  1. Jetzt den Frischkäse mit der Sahne und den Eiern verrühren, langsam den Zucker zugeben und am Schluß die die Stärke und den Limettensaft unterrühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene (Temperatur auf 160 Grad reduzieren) ca. 40-45 Minuten backen. Wenn er zu braun wird, mit Backpapier abdecken.
    Anschließend in der Form komplett auskühlen lassen.

  1. Zur Dekoration kann eine Limettenscheibe mit einem Klecks Schlagsahne garniert werden. Bitte vergessen Sie dabei nicht, die Limette heiß abzuwaschen, bevor Sie in Scheiben geschnitten wird.

 

Guten Appetit!

Der perfekte Kuchen für warme Sommertage !

Maischolle – der Klassiker aus dem Nordatlantik

Einer der beliebtesten und meistverkauften Speisefische unserer Zeit ist die Scholle – die auch unter dem Namen Goldbutt bekannt ist. Obwohl der im Nordatlantik gefischte Seefisch das ganze Jahr über verfügbar ist, herrscht im Frühling geradezu ein Run auf den Plattfisch. Dann nämlich, wenn unter der Bezeichnung „Maischolle“ zahlreiche leckere Rezepte auf den Speisekarten des Landes stehen.

Doch warum heisst die Scholle auf einmal „Maischolle“?

Eine der verschiedenen Erklärungen für diesen Namen ist eher praktischen Gründen geschuldet: Im Frühjahr, wenn die Fischer nach dem harten Winter wieder zu Ihren Fanggründen herausfahren konnten, gehörte die Scholle oft zu den ersten Fängen, so dass sich mit der Zeit der Name „Maischolle“ eingebürgert hat.

Bei den im Frühjahr gefangenen Schollen ist das Fleisch noch nicht sehr fest, was es besonders bekömmlich macht und so hat es sich eingebürgert, dass (vor allem in den Küstenregionen) im Mai/Juni die Maischolle auf den Speisekarten steht.
Überhaupt sollte die Scholle auf keinem Ernährungsplan fehlen. Immerhin ist sie reich an Eiweiß und Vitaminen und liefert wertvolles Jod und Omega-3-Fettsäuren.

Wenn Ihnen jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft, müssen Sie sich natürlich nicht selbst an den Herd stellen. In unseren Karstadt Restaurants bieten wir täglich ab 11 Uhr die Maischolle nach „Finkenwerder Art“ an – der mit Abstand bekanntesten Zubereitungsart.

Möchten Sie die Maischolle „Finkenwerder Art“ einmal selbst am Herd zaubern, probieren Sie es am besten mit diesem traditionellen Rezept:

Maischolle „Finkenwerder Art“

Sie brauchen:

• 4 ganze Schollen, küchenfertig (je 350 – 400 g) 

• 100 g Mehl 

• 300 g Speck, gewürfelt 

• 150 g Zwiebeln, gewürfelt 

1 EL Öl (am besten Sonnenblumenöl) 

Zubereitung:

Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne und braten Sie die vorher in Mehl gewendeten Schollen von beiden Seiten bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten an. Zuerst die dunkle, dann die helle Seite.

Gleichzeitig braten Sie die Speckwürfel in einer zweiten Pfanne knusprig an und geben die Zwiebelwürfel dazu (bis sie glasig sind).

Nun die fertig gebratene Scholle mit der hellen Seite nach oben auf einen Teller legen, und mit den Speck- und Zwiebelwürfel bestreuen. 

Dazu passen Petersilienkartoffeln, Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln.

Wir wünschen einen guten Appetit.

Maischolle Finkenwerder Art

Was lange währt wird endlich gut – die Spargelzeit hat ihren Zenit erreicht !

Endlich ist es so weit: Die lang erwartete Spargelzeit hat – witterungsbedingt mit etwas Verspätung – endlich begonnen und das weiße Gold hat wieder Einzug in die Restaurants, Wochen- und Supermärkte gehalten.

Egal ob ganz klassisch mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise oder aber mit Schnitzel, Fischfilet und anderen Beilagen – bis zum offiziellen Ende der Spargelzeit am 24. Juni kann nun wieder nach Herzenslust geschlemmt werden.

Und während die Preise für frischen Spargel erst in wenigen Wochen purzeln, genießen Sie schon jetzt täglich ab 11 Uhr in unseren Karstadt Restaurants frischen Spargel aus der Region zum besten Preis. Dafür arbeiten wir mit rund 20 Spargelhöfen in ganz Deutschland zusammen.

Doch woran erkennt man eigentlich frischen Spargel? Die Antwort ist ganz einfach: Frischer Spargel bricht leichter und wenn man die Stangen aneinander reibt, quietschen sie. Außerdem sollte die Schnittfläche glatt und feucht sein.

Übrigens: Spargel schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern bringt auch gesundheitlich einige Vorteile mit. So haben 100 Gramm gekochter Spargel nur 13 kcal und 0,1 g Fett, dafür aber zahlreiche bioaktive Pflanzenstoffe, Calcium und Vitamine.
Seine positiven Eigenschaften als Schlankmacher gelten natürlich nur, wenn er nicht in Butter oder fettiger Sauce ertränkt wird.

Wenn Sie jetzt Appetit bekommen haben, hier ein kleines Rezept zum einfachen nachkochen zu Hause:

Spargel mit Mango-Hollandaise und Wildreis

Sie brauchen:
• ¼ l Wasser
• 125 g Wildreis
1 TL klare Gemüsebrühe
• 2 kg frischen Spargel
• Wasser 
• Fondor (Gewürzmischung)
• 1 TL Zucker
130 g Butter
1 Mango
• 1/8 l Spargelwasser
• 1 Beutel Sauce Hollandaise (oder selbst gemachte Hollandaise)

Zubereitung:

Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen, den Reis zugeben und ca. 20 Minuten garen.
In der Zwischenzeit den Spargel waschen und schälen.

In einem Topf mit Wasser den Zucker und Fondor zum Kochen bringen. Die Butter und den Spargel hinzugeben und ca. 20 Minuten garen lassen, anschließend den Spargel abgiessen und das Spargelwasser auffangen.

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern trennen. Die eine Hälfte pürieren, die andere in kleine Würfel schneiden.

Das aufgefangene Spargelwasser wieder erwärmen und zusammen mit der Sauce Hollandaise unter Rühren aufkochen.

Geben Sie nach und nach bei geringer Hitze unter stetigem Rühren die Butter hinzu.

Wenn die Butter geschmolzen ist, werden Mangopüree und Mangowürfel hinzugefügt.

Servieren Sie den Spargel anschließend mit dem gekochten Reis und der Mango-Hollandaise.

Wir wünschen einen guten Appetit!

Die exotische Hollandaise mit Mango !

Rezept

Panierter Spargel

Zutaten (für 4 Portionen)

500 Gramm Spargel, frischer

250 Gramm Käse (Gouda oder Edamer), in Scheiben geschnitten

250 Gramm  Schinken, gekochter, möglichst große Scheiben

2 Ei(er), verquirlte

100 Gramm Mehl

100 Gramm Semmelbrösel

Öl zum Braten

Zubereitung

Zunächst müssen Sie den frischen Spargel schälen und in Salzwasser mit einem kleinen Stück Butter garkochen. Kleiner Tipp: Behalten Sie ihm dabei noch etwas „Biss“.

Anschließen müssen Sie jeweils 2-3 Stangen Spargel je nach Dicke mit einer Scheibe Gouda einwickeln und dann eine Scheibe Schinken darum wickeln und diese mit Zahnstochern feststecken.

Jetzt können Sie diese Spargel-Gouda-Schinken-Teilchen in Mehl wenden und anschließend leicht abklopfen. Im Anschluss durch das verquirlte Ei ziehen und zum Schluss im Semmelbrösel wälzen.

Zuletzt müssen Sie den Spargel nur noch in einer Bratpfanne mit erhitztem Öl so lange anbraten, bis er knusprig ist.

Dieses Gericht schmeckt super lecker und man braucht keine Beilagen mehr. Zudem kann man panierten Spargel heiß oder kalt essen – je nach Geschmack.

Spargel mal anders !

Frisch, lecker und herzhaft!

Gesunde Ernährung im Frühling

Der Frühling schreitet voran und wer ihm sportliche Folge leisten möchte, kommt jetzt schon mit einem erfrischen Sportprogramm und vor allem gesunder Ernährung wesentlicher fitter aus dem Winter. Obst, Salat und Gemüse sowie Kräutern der Saison. Erntefrischer Rhabarber, Bärlauch, Spinat und Spargel – bei dieser Komposition der gesunden Genüsse fehlt von Frühjahrsmüdigkeit jede Spur. Die Karstadt Restaurants präsentieren Ihnen den zweiten Teil unserer Frühlingsrezepte.

Rezept 1: Gemüse-Feta-Päckchen mit Radieschensalat

    Vitaminmix, Veggie-Überraschung, geschärft mit Ingwer und einem Topping aus feinherb-nussigem Schwarzkümmel: Zum Öffnen, schnuppern und genießen!

    Zutaten (für 4 Portionen)

    Für die PÄCKCHEN

    30 Gramm Ingwer (Bio)
    3 EL Honig (flüssig)
    1 EL Currypulver (oder die arabische Mischung „Baharat“, z. B. von 1001 Gewürze)
    5 EL Olivenöl
    Salz
    200 Gramm Broccoli
    200 Gramm Blumenkohl
    200 Gramm Karotte
    400 Gramm Schafskäse (Feta)
    150 Gramm Paprika (geschälte Paprikahälften aus dem Glas)
    2 Lauchzwiebeln

    Für den SALAT

    1 Kopfsalat
    40 Gramm Pinienkerne
    1 Bund Radieschen
    1 EL Honig (flüssig)
    1 TL Senf (mittelscharf)
    2 EL Limettensaft
    3 EL Olivenöl
    Pfeffer (frisch gemahlen)
    1 TL Schwarzkümmel

    Zubereitung

    Für die PÄCKCHEN:

    Spülen Sie den Ingwer ab und schneiden ihn ungeschält in feine Würfel. Nun müssen Sie diese in einer großen Schüssel mit Honig, der Gewürzmischung, 1⁄4 TL Salz, Öl und 2 EL Wasser verrühren.

    Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad (bei Umluft 180 Grad / bei Gas Stufe 4) vorzuheizen.

    Nun können Sie Brokkoli und Blumenkohl putzen, abspülen und anschließend in etwa 2–3 cm große Röschen schneiden. Gleiches gilt für die Möhren putzen, welche Sie geschält der Länge nach in dünne Streifen schneiden müssen. Jetzt können Sie den Brokkoli, Blumenkohl und die Möhren mit der Gewürzmischung in der Schüssel vorsichtig vermischen.

    Breiten Sie nun mehrere Bögen Backpapier auf der Arbeitsfläche aus und geben jeweils 1⁄4 der Gemüsemischung in die Mitte eines jeden Bogen.

    Nachdem der Schafskäse abgetropft ist, können Sie ihn in dicke Scheiben schneiden und grob zerbröseln. Gleiches gilt für die Paprika, welche Sie aber bitte in 1 cm große Würfel schneiden. Putzen Sie nun die Lauchzwiebeln und schneiden nur das Hellgrüne und Weiße in dünne Ringe. Käse, Paprika und Lauchzwiebeln müssen Sie anschließend auf dem Gemüse verteilen.

    Letztlich müssen Sie das Backpapier über dem Gemüse zu einem Päckchen zusammenfalten und gut verschließen sowie die Enden mit Küchengarn zusammenbinden. Die Päckchen nun auf ein Backblech legen und Käse sowie Gemüse im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene rund 25 Minuten backen.

    Für DEN SALAT:

    Putzen Sie zunächst den Kopfsalat und schneiden ihn nach dem trockenschleudern in kleinere Stücke. Die Pinienkerne müssen Sie in einer Pfanne ohne Fett anrösten, herausnehmen und abkühlen lassen. Von den Radieschen müssen Sie etwa 4 Stück in grobe Würfel schneiden.

    Jetzt können Sie die Radieschenwürfel mit Honig, Senf, Limettensaft und Öl mit einem Stabmixer zu einer Soße pürieren. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Die restlichen Radieschen können Sie in dünne Scheiben schneiden und mit dem Kopfsalat, Pinienkernen, Schwarzkümmel und der Salatsoße vermischen. Final abschmecken, fertig!

    Leckeres Hackfleisch und gesundes Gemüse in einem Chicorée, ummantelt mit Speck. Dazu samtige Soße – einfach fantastisch!

    Zutaten (für 4 Portionen)

    SL: Für die Hackfüllung
    1 Bund Suppengrün (kleines)
    1 EL Öl
    350 Gramm Hackfleisch (gemischt; am besten Bio)
    Salz
    Pfeffer (frisch gemahlen)
    2 EL Tomatenmark
    1 Dose Tomate (gehackt)
    6 Stiele Oregano
    1 TL Honig

    Für die Béchamelsoße

    30 Gramm Butter
    30 Gramm Mehl
    200 Milliliter Gemüsebrühe
    200 Milliliter Milch
    Muskat (frisch gerieben)
    4 Chicorée
    8 Scheiben Bacon
    50 Gramm Bergbauern-Käse (z. B. von Bergader)

    Zubereitung

    FÜR DIE HACKFÜLLUNG:

    Suppengrün putzen, abspülen, fein würfeln. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenmark dazugeben, kurz mit anbraten.

    Suppengrün ebenfalls dazugeben und kurz anbraten. Tomaten aus der Dose dazugießen und alles etwa 15–20 Minuten ohne Deckel kochen lassen. Oregano abspülen, trocken tupfen, 2/3 davon hacken und zum Hackfleisch geben. Füllung mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken, etwas abkühlen lassen.

    Inzwischen den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

    FÜR DIE BÉCHAMELSOSSE:

    Butter im Topf schmelzen, das Mehl auf einmal zufügen und die Mischung etwa 1 Minute unter Rühren andünsten. Brühe und Milch nach und nach dazugießen, dabei mit einem Schneebesen kräftig unterrühren. Die Soße etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, vom Herd nehmen.

    Chicorée putzen, abspülen und 32 größere Blätter vorsichtig abtrennen. Restlichen Chicorée anderweitig verwenden (siehe Tipp). Jeweils 2 Chicoréeblätter aufeinanderlegen, etwas Füllung hineingeben, dann 2 Blätter als Deckel darauflegen und vorsichtig mit je einer Scheibe Bacon umwickeln. Die Hälfte der Béchamelsoße in eine Auflaufform gießen, die gefüllten Chicorées hineinlegen.

    Restliche Soße als breiten Streifen über den Chicorée gießen. Ziegengouda fein reiben und darüberstreuen. Im heißen Ofen etwa 30 Minuten überbacken. Herausnehmen, mit den restlichen Oreganoblättchen bestreut servieren.

    Tipp!
    Restlichen Chicorée in Streifen schneiden, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen und als Salat zum gebackenen Chicorée servieren.

    Das süße Leben wird in Frankreich lauwarm serviert. Immer saftig und etwas säuerlich durch den Rhabarber – das Gemüse mit Stiel!

    Zutaten (für 12 Portionen)

    120 Gramm Butter
    450 Gramm Rhabarber (am besten jungen, rotfleischigen Erdbeer- oder Himbeer- Rhabarber)
    4 EL Mandelblätter
    250 Gramm Zucker
    3 Bio-Eier
    300 Milliliter Mandelmilch (oder Milch)
    150 Gramm Mehl (oder Dinkelmehl; Type 630)
    150 Gramm Mandeln (gemahlen)
    Salz
    Fett (für die Form)
    Zucker (für die Form)

    Zubereitung

    Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze leicht bräunen und abkühlen lassen.

    Rhabarber putzen, abspülen, trocken tupfen und die Stangen in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Mandelblättchen und 2 EL Zucker in einer heißen Pfanne kurz rösten. Den Krokant auf einem Stück Backpapier verteilen und abkühlen lassen.

    Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

    Eier und Mandelmilch mit einem Schneebesen verquirlen. Mehl, gemahlene Mandeln, 120 g Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. Die Eiermischung und die gebräunte Butter dazugeben und alles mit dem Schneebesen glatt verrühren.

    Eine ofenfeste Form (Ø 28 cm) ausfetten, mit Zucker ausstreuen und die Rhabarberstücke darin verteilen. Den Teig darübergießen und den Mandelkrokant auf dem Teig verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten goldbraun backen.

    Clafoutis herausnehmen und den restlichen Zucker darüberstreuen. Am besten noch lauwarm servieren.
    Tipp!

    Dazu Créme fraîche mit Lavendelblüten oder Vanilleeis.

3 leckere Frühlingsrezepte für Feinschmecker

Der kulinarische Reiseführer

Die Kaiserin der Östereichischen Küche.

Johann Lafer sagte einst, „Das Wiener Schnitzel ist ein Synonym für Österreich.“ Recht hat der Mann. Kaum ein Nationalgericht ist weltweit so verzahnt mit der Hauptstadt seines Heimatlandes wie bei unseren Nachbarn. Dabei bietet die faszinierende Donaumetropole neben ihren kulinarischen mit zahlreichen Kulturevents und sehenswürdiger Historie auf. Prater, Stephansdom, Hofburg – Wien strotzt nur so von klassischer Musik, dargeboten in zahlreichen Theatern und traditionellen Kaffeehäusern mit zeitgenössischer Architektur. Die Wiener Philharmoniker sowie der berühmte „Wiener Schmäh“ genießen weltweiten Ruhm und so auch nicht minder das Original Wiener Kalbschnitzel – klassisch zubereitet mit warmen Kartoffel-Gurken-Salat.

Zugleich birgt die Kaiserin der österreichischen Küche einige Fallstricke. Allein die geschickte Verbindung von Fleisch und Panade für einen knusprig-luftigen Hülle ist ein minutiöser Vorgang mit diversen Einzelschritten. Kaum verwunderlich, dass sich ein Wiener Schnitzel heute auf den Karten von Sternerestaurants erscheint. Ein herausragendes Schnitzel gehört zur Pflichtaufgabe für jeden anspruchsvollen Koch. Für uns ein guter Grund, die Geheimnisse der perfekten Zubereitung auch dem Hobby-Koch zu Hause an die Hand zu geben.

Hier geht’s zu den richtigen Kniffen für ein traumhaftes Schnitzel !

P.S.: Das Original Wiener Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat gibt’s auch bei uns für nur 10,99 €, mit Coupon nur 9,99 €. Ein Highlight des Monats März.

 

Original Wiener Schnitzel

Ein Osterbraten mit Klasse!

Smarter Rinderfilet-Sauerbraten mit Kirschsauce und Senfbirnen

Zum krönenden Monatsabschluss feiern wir in der westlichen Hemisphäre im Gedenken an die Auferstehung des heiligen Mannes das alljährliche Osterfest und ebenso steht alle Jahre wieder wie an jedem Familienfeiertag dieselbe Frage im Osternest: Was essen wir denn?! Die Karstadt Restaurants haben eine schmackhafte Rezeptempfehlung, um die lieben Menschen an den heimischen Tischen satt zu bekommen.

Zutaten (für 4 Portionen)

2 feste Birnen
200 ml Weißwein
75 ml Weißweinessig
75 g Rohrzucker
4 EL englisches Senfpulver
1 Bund Suppengrün
3 Zwiebeln
3 Lorbeerblätter
1 Sternanis
1 EL weiße Pfefferkörner
500 ml Sauerkirschsaft
600 m Kalbsfond
3 EL Rotweinessig
750 g Rinderfilet
1 EL Rapsöl
25 g getrocknete Kirschen
3 EL  Balsamessig

Zubereitung

1. Zunächst müssen Sie die Birnen waschen, schälen, achteln und die Kerne herausschneiden.

2. Kochen Sie nun den Weißwein, Essig und Zucker auf und geben die Birnen mit der Schaumkelle hinein. Bei mittlerer Hitze 8 Minuten garen lassen, dann herausnehmen und 5 EL der Flüssigkeit abnehmen und abkühlen lassen.

3. Restliche Flüssigkeit erneut aufkochen und sirupartig einkochen lassen. Birnen wieder hineingeben. Vom Herd nehmen.

4. Die abgenommene Flüssigkeit mit dem Senfpulver verrühren und zu den Birnen geben. Birnen in der Flüssigkeit abkühlen und zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (marinieren).

5. Suppengrün waschen, putzen, schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln.

6. Suppengemüse, Zwiebeln, Lorbeerblätter, Sternanis und Pfefferkörner in eine Pfanne geben.

7. Kirschsaft, Kalbsfond und Rotweinessig dazugeben. Aufkochen und 10 Minuten kochen lassen. In einer Schüssel lauwarm abkühlen lassen. Fleisch hineinlegen und 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen (marinieren).

8. Das Rinderfilet aus der Marinade nehmen. Marinade durch ein Sieb in einen Topf geben und bei starker Hitze auf etwa 1/4 einkochen lassen.

9. Rinderfilet trockentupfen und rundherum mit Pfeffer würzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin bei starker Hitze von allen Seiten scharf anbraten.

10. Herausnehmen und auf ein großes Stück Alufolie geben. Etwa 1/3 des Gemüses dazugeben und fest verschließen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft: 150 °C, Gas: Stufe 2) auf der untersten Schiene 25 Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.

11. Kirschen in die eingekochte Marinade geben. Mit Balsamessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Rinderfilet-Sauerbraten in Scheiben schneiden, mit der Sauce und den Birnen servieren. Dazu passt ein Kartoffel-Sellerie-Püree.

Bon Appetit !

 

Der perfekte Osterbraten

Gesunde Ernährung im Frühling

Jetzt wird es bunt !

Frühlingshafte Düfte liegen in der Luft, bunte Farben wohin man schaut und auch die Sonne lässt sich wieder öfter blicken: Nach dem kalten Winter können wir den Frühlingsanfang kaum erwarten. Den Einzug der neuen Jahreszeit feiern wir mit bunten Frühlingsgerichten aus frischem Obst, Salat oder Gemüse sowie Kräutern der Saison. Erntefrischer Rhabarber, Bärlauch, Spinat und Spargel lassen im Frühling die Herzen von Gourmets und Hobbyköchen höherschlagen. So kommt Farbe auf den Teller und die Frühjahrsmüdigkeit hat keine Chance mehr. Werft einen Blick auf unsere Frühlingsrezepte und lasst euch inspirieren.
Hier geht’s zu den Frühlingsrezepten !

Frühlingsküche

Food-Barometer 2018

Frühjahrsgenüsse vs. Winterküche

Auf den Gletschern und Hängen der der Hochalpen schlagen die Schneehasen und Pistengötter noch ihre Schwünge, doch in den Tälern und bei den Flachlandtirolern hat das große Tauen längst begonnen. Der Frühling hält bald in großen Schritten Einzug in Mitteleuropa und so ändern sich auch wieder die kulinarischen Vorlieben hierzulande. An dieser Stelle präsentieren Ihnen die Karstadt Restaurants das erste Food Barometer des Jahres 2018 – eine kleine Empfehlung für den genussvollen Wechsel und Übergang im Speiseplan. Wonach mundet es Ihnen? Keine Sorge, hier folgt kein Fragebogen, sondern zwei kleine, feine Rezeptempfehlungen für Fitnessfans und kalorienhungrige Feinschmecker.


1. Fitnesssalat

Zutaten

1/2 Salatgurke(n
1 Paprikaschote(n), rote
1 Tomate(n)
2 EL Kräuterquark (20% Fett)
Jodsalz
evtl. Chilipulver
2 EL Kräuter (frische oder getrocknete)
gemischter Pfeffer
Knoblauchgranulat (oder frisch gepresster nach Bedarf)
Paprikapulver

Zubereitung

Schälen Sie Gurke, Paprika und die Tomaten und schneiden Sie in Würfel. Geben Sie nun in einer Schüssel den Kräuterquark hinzu und verfeinern Sie Masse nach Belieben mit Kräutern und Gewürzen. Anschließen alles gut miteinander verrühren und vor dem Verzehr ca. 1 Stunde durchziehen lassen. Der Salat eignet sich auch prima als vitales „Pausenbrot“.

Tipp des Hauses: Würfeln sie nach ihrem Geschmack ein paar Stücke Feta-Käse darüber.

2. Zuppa di Valpelline
Wirsing-Käse-Suppe aus dem Aostatal 

Zutaten für 4 Personen

150 g   Frühstücksspeck in dünnen Scheiben
1          Wirsing (ca. 600 g)
150 g   Fontinakäse in Scheiben
8          kleine Scheiben Bauernbrot
1 l        Fleischbrüh
2 EL     Butter

Zubereitung

1. Putzen Sie den Wirsing und entfernen dabei die äußeren Blätter sowie den Strunk.

2. Die restlichen Blätter werden in kochendem Salzwasser für 8 Minuten blanchiert. Anschließend kalt abschrecken, gut abtropfen lassen und in zentimeterbreite Streifen schneiden.

3. Jetzt können Sie den Frühstücksspeck in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten. Anschließend sollten Sie eine große, feuerfeste Form mit dem gewonnenen Speckfett ausstreichen. Backofen auf 175° C vorheizen.

4. Toasten Sie nun acht Brotscheiben an und legen vier davon auf den Boden der Form. Diese müssen einigen Speck- und Wirsingstreifen sowie Käsescheiben bedeckt werden.

5. Nun den restlichen Speck und Wirsing abwechselnd einschichten und mit Brot und Käsescheiben abschließen. 2 EL Butter als Flöckchen darauf verteilen.

6. Letztlich müssen Sie so viel Fleischbrühe angießen, dass die Zutaten knapp bedeckt sind und die Suppe für 45 Minuten im vorgeheizten Backofen (175 ° C) garen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, fertig!

Unterhalb finden sie unsere Bild-für-Bild Anleitung für die Zuppa di Valpelline.

Weltweit beliebt und gefragt wie eh und je…

Deutsches Brot

Gesunde Ernährung mit…Brot: aus deutschen Landen.
Deutsches Brot geht hierzulande wie auch in der weiten Welt mittlerweile weg „wie warme Semmeln“ und das liegt vornehmlich an der einzigartigen Vielfalt der heimischen Backkunst. Das Bäckerhandwerk entwickelt und bewahrt bereits seit Jahrhunderten die alten Traditionen und fügt der Herstellung zugleich neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung hinzu. Das geballte Know-how wird von Generation zu Generation, vom Meister, zum Gesellen, zum Lehrling weitergegeben – und mittels der seit dem Mittelalter beliebten „Bäckerwalz“ um die Welt getragen.

Das Land der tausend Laibe.
In „den deutschen Landen“ existieren heute zahlreiche, unterschiedliche Brotsorten von regionaler Prägung. Maßgeblich dafür waren die besonderen bodenkundlichen und klimatischen Voraussetzungen sowie die politischen, historischen und geografischen Entwicklungen von Deutschland. Rohstoffknappheit in Notzeiten, Umwelteinflüsse, Kriege – der hiesigen Bäckerzunft wurde immer wieder Kreativität und Einfallsreichtum abverlangt. So haben sich im Laufe der Zeit neben der breiten Auswahl von natürlichen Hauptgrundstoffen auch unterschiedlichste Herstellungsverfahren in Bezug auf Bauart und Funktion der Ofensysteme sowie variierenden Parameter bei Temperatur oder Luftfeuchtigkeit entwickelt. Zahlreiche individuelle Backvorgänge bieten in jeder Region Deutschlands eine breite Variation von ortsüblichen Spezialitäten. Das fördert jüngst auch wieder den zunehmenden Einsatz von fast in Vergessenheit geratenen Urgetreidearten wie Einkorn, Emmer und Dinkel. Gekrönt wird die Vielfalt der deutschen Brote letztlich durch die mannigfaltige Formgebung, bedingt durch diverse Formgebungs- und Backprozesse.

Brotkultur heute.
Das Bäckerhandwerk bewahrt seit dem frühen Mittelalter das Bewusstsein für Tradition, Brauchtum und Moderne sowie die über Jahrhunderte gesammelten Erfahrungen um Rohstoffe und backtechnologische Verfahren. Hinzu kamen in den verschiedenen Epochen neue Fertigkeiten und Kenntnisse aus fremden Ländern. Heutzutage steht das „Brot“ wie kein anderes heimisches Kulinarium als Kulturgut im Kern des häuslich, familiären Umfelds und bereichert vom gemeinsamen Frühstück bis zum Abendbrot im Kreise der Familie, oder auch als Brotzeit zwischendurch, den gesamten Tagesablauf. Über derlei „Brotzeiten“ war der gemeinsame Genuss von Weizen-, Roggen-, Vollkorn-, Schwarz-, Dinkel-, Pumpernickel- und weiß der Bäcker noch so vielen Brotsorten oftmals namengebend für gesellige Runden und genießt bis heute einen hohen Stellenwert im sozialen Austausch von Familien und Gruppen.

Brotkultur in den Karstadt Restaurants
Unter der Marke BACK:kult stellen wir frisches Brot im Frühjahr als echtes, wertvolles Grundnahrungsmittel in den Mittelpunkt. Unsere Holzofenbrote werden gemäß den alten Lehren des Backhandwerks mit langer Teigführung und viel Handarbeit aus erlesenen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt.

Ausgabe #02

Kulinarischer Reiseführer

Karneval im Rheinland

Mit dem Kulinarischen Reiseführer möchten die Karstadt Restaurants Sie regelmäßig zu fremden Geschmäckern entführen und mit neuen wie altbekannten Genüssen verzaubern. Mit exotischen Spezialitätenberichten von anderen Kontinenten oder den liebgewonnenen Köstlichkeiten der Heimat – unser Kulinarischer Reiseführer erscheint für Sie regelmäßig mit praktischen Rezepten und spannenden Informationen zu Land, Leuten und Lecker.

„Es ist noch Suppe da, es ist noch Suppe da.“ oder „Sauerbraten, Sauerbraten.“ – was Jupp Schmitz und Franz Weckauf schon in ihren unsterblichen Karnevalsklassikern besangen, ist am Rhein bis heute in aller Munde. In 100 Kilometer Umkreis rund um den Kölner Dom, jener Landstrich den Meteorologen als „Kölner Bucht“ bezeichnen, weit im Westen der Republik und mitten im Herzen des rheinischen Frohsinns gilt den Menschen die gutbürgerliche Küche noch als höchstes „Kulinarium“. In der fünften Jahreszeit und kurz vorm Fasten widmen wir uns in den Karstadt Restaurants den süßen Sünden.

Es gibt Krapfen – bei uns zum Mitnehmen oder hier zum Selberbacken… nach Art des Hauses!

Stellen Sie sich doch ihre Lieblingsrezepte aus unserem Kulinarischen Reiseführer zusammen. Alle Rezepte gibt’s natürlich zum sammeln als PDF für Sie !

Ausgabe #02:
Rezept hier downloaden: Krapfen nach Art des Hauses

Ausgabe #01

Kulinarischer Reiseführer

Süße Alpenküche

Mit dem Kulinarischem Reiseführer möchten die Karstadt Restaurants Sie regelmäßig zu fremden Geschmäckern entführen und mit neuen wie altbekannten Genüssen vertraut machen. Ob exotische Spezialitätenberichte von anderen Kontinenten oder für die liebgewonnenen Köstlichkeiten der Heimat – unser Kulinarischer Reiseführer erscheint für Sie regelmäßig mit praktischen Rezepten und spannenden Informationen zu Land, Leuten und Lecker.

Servus, Grüzi und Hallo mitanand! Wir befinden uns mitten in der Wintersportsaison und so führt uns die erste Ausgabe des Kulinarischen Reiseführers der Karstadt Restaurants zu den süßen Genüssen des sportlichen Wintervergnügens. Dafür haben wir drei regionale Delikatessen ausgewählt, die jeder Ski- und Snowboardfahrer kennenlernen und kosten sollte. Mit einfachen Rezepten zum Selbermachen erleben Sie die winterlichen Genüsse so auch in heimischen Gefilden.

Stellen Sie sich doch ihre Lieblingsrezepte aus unserem Kulinarischen Reiseführer zusammen. Alle Rezepte gibt’s natürlich zum sammeln als PDF für Sie !

Ausgabe #01:
Rezepte hier downloaden: Tiroler Apfelstrudel, Wiener Kaiserschmarrn, Bayrische Germknödel

Gesund ernähren mit Curry

Die Mischung machts!

Süß, pikant, mild, scharf, einzigartig – das Curry-Gewürz verleiht zahlreichen Gerichten von Chicken Teriyaki bis Curry-Wurst ihren exotischen Geschmack. Die richtige Prise mit dem gewissen Etwas zwischen Süße und Schärfe stammt ursprünglich aus dem fernen Indien und geht auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Rezepturen zurück. Der Volksmund sagt, es gäbe fast so viele Curry-Kombinationsmöglichkeiten wie Menschen in Indien. Hierzulande setzt sich das gängige Gewürz „Curry“ heute oft aus bis zu 30 Einzelgewürzen zusammen. Nachfolgend beschreiben wir die Eigenschaften und Wirkungen jener Gewürze, die auch das WELL-FOOD CURRY in den Karstadt Restaurants ausmachen.

Die wichtigsten Gewürze im Curry:

Kurkuma (Curcuma longa) verleiht jedem Currypulver als Hauptzutat seine typisch gelbliche Färbung und ist mit dem Ingwer verwandt. Die Gewächse zählen zu den bedeutendsten Pflanzenheilmitteln der Welt. Kurkuma hilft gegen Entzündungen, lindert Magen-Darm-Beschwerden und kann sogar Krebs vorbeugen.

Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum) ist neben Salz das beliebteste Gewürz in den Küchen der westlichen Welt. Sein scharfer Geschmack führt zugleich verdauungsfördernde Eigenschaften mit sich – die aromatisch-bekömmliche Heilpflanze.

Cayennepfeffer (Capsicum annuum) ist der zweite, große Schärfegeber in jeder Currymischung und wird aus gemahlenen Chilischoten hergestellt. Dabei ist der Wirkstoff Capsaicin das schärfegebende und gleichzeitig phytotherapeutisch wirksame Element in Chilischoten.

Echter Koriander (Coriandrum sativum) findet sich in Form seiner gemahlenen Blätter und Früchte (Samen) im Currypulver wieder. Beide Pflanzenteile sind altbekannte Würz- und Heilmittel, die insbesondere bei Menschen mit Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall, Reizdarm und Völlegefühl) äußerst magenstärkend sowie krampflindernd wirken.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) – oder „Kumin“ oder „Cumin“ – ist eine weitreichend erforschte Heilpflanze mit bereits vorliegenden Belege für eine positive Wirkung bei Diabetes, Krebs und hohem Blutfettspiegel.

Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) wurde als uralte Heilpflanze bereits von den Benediktinermönchen in ihren Klostergärten kultiviert. Die Samen des Bockshornklees helfen untergewichtigen Menschen bei der Stärkung oder auch in der Erholungsphase nach einer langen Krankheit.

Zudem werden viele weitere Gewürze dem Curry gerne in geringeren Mengen beigemischt. Dazu gehören beispielsweise die Gewürznelke, der Zimt, die Muskatnuss, der Knoblauch, Ingwer, Senf, Kardamom und das süße Paprikapulver.

Ob scharf oder mild bekömmlich – aktuell können Sie mit dem WELL-FOOD CURRY der Karstadt Restaurants auf der gesunden Seite des Lebens schlemmen. Diese Woche: Curry Beef Madras – Feines Rindfleisch mit delikaten Beilagen und weitere Curryspezialitäten noch bis zum 03. Februar.
Hier geht’s zum Curry-Special !

Kurkuma

Echter Koriander

Bockshornklee

 

 

11.01.2018: Tag des deutschen Apfels

Gesunde Ernährung in Deutschland:
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

 

Elstar, Jonagold und Braeburn oder Greensta, Evelina und Red Prince – ob traditioneller Anbauklassiker oder Neuzüchtung. Der Apfel zählt zu der Deutschen liebsten Obstsorten. Hierzulande werden jährliche bis zu 10 Kilogramm pro Kopf verzehrt, was den Apfel noch vor Bananen und Orangen auf Platz 1 der gefragtesten Früchte platziert. Die Gründe dafür sind dabei so einfach wie mannigfaltig: Adams sündige Früchte sind in einer breiten Auswahl von süß bis sauer erhältlich, eigenen sich super für sowohl Salate wie auch zahlreiche Desserts und sind immer noch der gesündeste Imbiss der Welt.

Deutsche Lande, der Äpfel Lande – über 20 verschiedene Sorten mit einem Geschmacksspektrum von fruchtig-süß bis säuerlich-würzig verteilen sich auf diverse Anbaugebiete in verschiedenen Bundesländern. Die wichtigsten Apfelregionen liegen an der Niederelbe, am Bodensee, im Rheinland und in Sachsen. Dabei wird ein Großteil der deutschen Apfelproduktion im Alten Land in Niedersachsen gezogen. Rund 25 % der in Deutschland verzehrten Kernfrüchte stammen von hier. Zugleich beschert das milde Klima am Bodensee verschiedenen Sorten wie Braeburn, Elstar und Jonagold, aber auch neueren Ablegern wie Fuji oder Cameo hervorragende Wachstumsbedingungen. Aus den neuen Bundesländern sticht Sachsen-Anhalt mit einer jährlichen Produktion von fast 100.000 Tonnen Äpfeln als Anbaugebiet hervor. Hier stehen Sorten wie der Golden Delicious, Idared oder Jonagold hoch im Kurs. Dabei waren und sind immer noch Elstar, Jonagold und Braeburn die beliebtesten Apfelsorten der Deutschen und hier im Überblick:

Elstar – Platz 1 der deutschen Apfelsorten. Sein sehr saftiger und ausgewogen süß-säuerlich Geschmack und das feste Fruchtfleisch machen ihn zum perfekten Imbiss für zwischendurch oder als knackige Salatbeilage. Im Handel findet er sich bei voller Genussreife von Anfang September bis Mitte Mai.

Jonagold – mit seinem süß-feinsäuerlicher Geschmack präsentiert sich dieser Apfel ebenfalls als optimaler Snack für zwischendurch. Das besonders saftige und feste Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Apfelkuchen oder Bratäpfelgerichte.

Braeburn – sein aromatisches und saftiges Fruchtfleisch macht den Braeburn zunm erstklassigen Kandidaten für Kuchen und Apfelmus. In Kombination mit einer saftigen Kochsorte wie Boskop lässt sich aus der Sorte auch sehr gut ein selbst gemachter Apfelsaft herstellen.

Neben dem konventionellen Anbau und den gängigen Sorten finden sich in vielen deutschen Weinanbaugebieten und naturbelassenen Räumen auch wieder vermehrt die zuletzt selten gewordenen Streuobstwiesen. Auf diesen ursprünglichen Anbauflächen gedeihen vereinzelt auch alte, nostalgische Apfelsorten wie die Goldrenette von Blenheim oder der Schöne von Pontoise – zwei besonders ausgefallene Gewächse von entzückender Gestalt und kolossalem Geschmack, aber geringer Verbreitung. Denn die bereits bekannten Apfelsorten werden im Handel regelmäßig durch neue Züchtungen ergänzt und überholt. Neue Apfelsorten wie Kanzi, Red Prince, Evelina, Greenstar und Rubens sollen die besten Eigenschaften der Apfel-Klassiker in sich vereinen und dem Verbraucher noch mehr Geschmack auf die Kernfrucht machen. Damit dieser sich immer auf die hohe Qualität und Vielfalt verlassen kann, wacht die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. über das Ansehen der deutschen Äpfel und rief auch so den „Tag des deutschen Apfels“ für den 11. Januar aus.

Aus diesem feierlichen Anlass möchten wir an Ihnen an dieser Stelle auch die erlesene Dessertauswahl in den Karstadt Restaurants ans Herz legen. Natürlich in verschiedenen Genussformen immer mit dabei: der deutsche Apfel.

 

Der Apfel in all seiner Vielfalt

Die Deutschen lieben eben den Apfel !

Weitere Apfelsorten in Deutschland

Gesunde Ernährung mit Reis:
ein Thema von globalem Anbau.

Guten Appetit!  Bon appétit!  Buen provecho!
Buon appetito!  Enjoy your Meal!

Andere Länder, andere Geschmäcker – in über 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte betraten zahlreiche Kulturen die Bühne der Welt und bevölkerten den Planeten von Nord- bis Südpol sowie einmal rund um den Äquator. Dadurch entstanden unterschiedliche Kulturkreise mit einem Kaleidoskop an kulinarischen Genüssen auf Basis von gesunden Lebensmitteln. Die Grundlage dafür bietet jeder Kontinent in Form von ureigenen, ursprünglichen Nahrungsmitteln. Als sogenannte Grundnahrungsmittel bezeichnet man dabei jene Nahrungsmittel, die im jeweiligen Kulturkreis mengenmäßig den Hauptbestandteil der menschlichen Ernährung ausmachen. Sie werden in der Regel täglich in solchen Mengen verzehrt, dass sie ein Großteil des Nährstoffbedarfes decken.

Bemerkenswert dabei ist, dass von den über 50.000 bekannten essbaren Pflanzen, nur wenige zu den Grundnahrungsmitteln zählen. Lediglich 15 Pflanzen liefern 90% der Nahrung für die Weltbevölkerung. Davon ernähren allein die drei Getreidesorten – Mais, Weizen und Reis – mit einem Anteil von zwei Drittel ca. vier Milliarden Menschen und sind somit das führende Grundnahrungsmittel. „Baby, es gibt Reis!“, heißt es praktisch jeden Tag für die Menschen im asiatischen Raum, aber auch in Europa erfreut sich Reis schon länger großer Beliebtheit. So beschreiben die unterschiedlichen Reissorten heute die wichtigste Getreidepflanze der Welt und ist längst auch bei einer Vielzahl von kulinarischen Genüssen hierzulande nicht mehr wegzudenken. Allen voran kann man sich ein Curry ohne Reis nur spärlich vorstellen. Der Reis ist einfach die perfekte Gesundheitsbeilage für die würzigen Ingredienzien und tierischen Komponenten in einem guten Curry.

Apropos, tierische Komponenten: In seltenen Fällen gehören auch tierische Produkte wie Fleisch und Fisch zu den örtlichen Grundnahrungsmitteln. Traditionelle Nomadenvölker betreiben keinen Ackerbau, sondern streifen in großen Verbänden durch Steppen und Wüsten. Dabei versorgen sie sich vornehmlich durch die Tierzucht und Jagd sowie die Gaben der Natur. Ein Sack Reis gehört da schon zum Luxus. Zugleich ist Fisch als Nahrungsmittel für die Bewohner nördlicher Regionen wie z. B. auf den Arktischen Inseln, in Alaska und Skandinavien überlebenswichtig. Die tierischen Grundnahrungsmittel – allen voran Fisch, Fleisch, Milch und Eier – sind wichtige Eiweißquellen und normalerweise teurer als pflanzliche Lebensmittel.

So viel zum Thema Reis. Einen globalen Überblick zu den Grundnahrungsmitteln bietet Ihnen unsere Weltkarte der Grundnahrunsmittel.

  Hier können Sie die Weltkarte der Grundnahrungsmittel downloaden.

Wie genießen Sie Ihren Reis am liebsten? Mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – frisch und knusprig aus dem Wok oder lecker klebrig mit pikanter Soße? In verschiedenen Karstadt Restaurants helfen Ihnen unsere Asia-Stationen bei der richtigen Auswahl. Dabei können Sie beobachten, wie Curry und Co. direkt vor Ihrer Nase zubereitet werden.

Karstadt Restaurants mit Asia-Station:
Duisburg, Berlin Kurfürstendamm, Frankfurt Zeil, Bad Homburg, Berlin Schlossstraße, Freiburg, Braunschweig, Bremen, Hamburg Mönckebergstraße, Karlsruhe, Köln, München Oberpollinger, Wiesbaden, Darmstadt, Augsburg, Dresden, Dessau, Leipzig, Magdeburg

Unter „MEIN RESTAURANT“ finden Sie alle Informationen zu Ihrem Karstadt Restaurant.

Reisbauer in Ostasien

Wo kommt eigentlich unser Essen her ?

Curry kann aus bis zu 34 verschieden Gewürzen bestehen.

Bleigießen

Millionaire’s Mule

Miss Sophie‘s Kater Killer

Sylvester-Party Paket

Bleigießen

Beim Bleigießen wird über einer Kerzenflamme in einem Löffel das Blei zerschmolzen und danach in einen Wassertopf gegossen. Unter heftigem Zischen erstarrt das Blei zu einer neuen Form. Bleigieß-Sets sind allgemein im Handel erhältlich.
Zur neuen Form sei gesagt, dass die Deutung immer im eigenen Hoheitsbereich liegt. Wichtig ist dabei, dass Sie die das entstandene Gebilde gegen eine Lichtquelle halten und die Symbolik des Schattens bewerten. Die folgende Tabelle gibt Ihnen dabei Aufschluss über die Bedeutung der Symbole.

  Hier Begriffserklärung downloaden

Millionaire’s Mule

Zutaten für einen Drink:
2 cl Gin
2 Stk. Ingwer
2,5 cl Zuckersirup
2 Scheiben Limette
Champagner zum Auffüllen 

Zubereitung:
Zunächst müssen Sie den Ingwer und Zuckersirup direkt im Glas muddeln (zerstoßen und mischen) und anschließend beide Limettenscheiben über dem Cocktailglas ausdrücken und danach mit ins Glas geben.
Jetzt das Glas mit Eis auffüllen und den Gin des Hauses hinzugeben. Nun müssen Sie Ihren nur Millionaire’s Mule nur noch mit Champagner auffüllen und einmal mit einem Barlöffel umrühren.
Prost Neujahr!

Miss Sophie‘s Kater Killer

Der Power Detox Drink mit Kurkuma, Cayenne, Zitrone, Ingwer und Knoblauch für den Stoffwechsel, das Immunsystem sowie die Verdauung und Leber. Orangefarbenes Gold aus dem Glas!

Zutaten für 1 Glas:
Saft von 3 Orangen (frisch ausgepresst)
Saft von 1 Zitrone (frisch ausgepresst)
1 EL Ingwer (frisch gerieben)
0,5 EL Kurkuma (geschält oder 0,5 TL Bio-Kurkuma gemahlen)
2 Knoblauchzehen (klein gedrückt)
1/4 – 1/2 TL Cayenne Pfeffer (gemahlen)

Zubereitung:
Einfach alle Zutaten in einem Mixer vermischen bis die Masse flüssig wird und den Kater Killer in ein Glas geben. Der Verzehr empfiehlt sich 30 Minuten vor dem nächsten Essen.

Miss Sophie lässt grüßen!

 

Original Amerikanischer Eggnog (Eierpunsch)
mit „Schuss“

 

Zutaten (ergibt ca. 1,3 Liter)
2 Vanilleschoten
2 Msp. Muskatnuss (gemahlen)
2 Msp.  Zimtpulver
300 ml Sahne
1000 ml Milch
1 Prise Salz
8 Eigelb
160 g Zucker
Schuss: Brandy, Whiskey, Amaretto oder Rum

 

Zubereitung
Zunächst müssen Sie die Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Im Anschluss alle Zutaten, bis auf die Eier und den Zucker, in einen kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf dem Herd erwärmen. Achtung: Die Masse soll nur heiß werden, aber auf keinen Fall kochen.

 

In der Zwischenzeit können Sie die Eier trennen und das Eigelb zu einer Masse verrühren und diese ganz einfach mit dem Zucker aufschlagen, bis sie deutlich an Helligkeit und Volumen zugenommen hat. Jetzt die heiße Milchmischung unter ständigem Rühren (Wichtig!) ganz langsam zu der Eigelbmasse geben, sodass die Eier nicht gerinnen. Anschließend alles abermals im Topf erhitzen und für ca. fünf Minuten eindicken lassen, ohne die Flüssigkeit kochen zu lassen. Besonders wichtig: ständig rühren!

 

Der fertige Eggnog kann direkt warm oder eiskalt serviert werden.

 

Zum Schluss der Schuss: Wahlweise und je nach Geschmack in die jeweilige Tasse. Natürlich kann auch direkt die ganze Schale damit verfeinert werden.

Original Amerikanischer Eggnog

Silke’s Schoko-Ingwer-Plätzchen

Silke’s Schoko-Ingwer-Plätzchen

Zutaten (ca. 30 Stück)

30 g Ingwer (kandiert)
½ Stück Orange
1 Päckchen Bourbon Vanille-Zucker
120 g Mehl
100 g Weiche Butter
3 EL Zucker
20 g Speisestärke
1 Prise Salz
150 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung

Zunächst sollten Sie den kandierten Ingwer sehr fein hacken und im Anschluss die Orange heiß abspülen, trocken tupfen und einen ½ TL der Schale fein abreiben. Pressen Sie zudem 1 EL Orangensaft aus. Kleiner Tipp: Ca. 10 g Ingwer zur Dekorierung aufheben.

Jetzt Butter, Zucker, Vanillezucker und Orangensaft cremig rühren. Dann den gehackten Ingwer und die Orangenschale unterrühren. Die Masse kurz ruhen lassen.

Nun Mehl, Stärke und Salz sieben und nur kurz unterkneten. Dann können Sie den Teig einfach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von 20 cm Länge und 4 cm Durchmesser formen und in Frischhaltefolie wickeln. Jetzt muss der Teig für zwei Stunden in den Kühlschrank.

Backofen vorheizen:
– E-Herd / Umluft: 180 Grad
– Gas-Herd: 160 Grad (Stufe 3)

Zur Portionierung schneiden Sie die Teigrolle idealerweise mit einem Messer im Wellenschliff in ca. 8 mm dicke Scheiben. Die Teigtaler auf dem Backblech auslegen und auf der mittleren Schiene goldgelb backen. Anschließend auf einem Küchengitter abkühlen lassen.

Schneiden Sie nun den aufgehobenen Ingwer in dünne Scheiben und hacken zudem die Schokolade klein. Diese lässt sich unter ständigem Rühren in einer Metallschüssel im Wasserbad schön schmelzen. Jetzt nur noch die Plätzchen zu einem Drittel in die Schokolade tauchen und die Ingwerscheiben auf die Glasur legen.

Hmmm – wie das duftet.

 

 

 

 

Iberico Lomo mit Rotweinjus, Palermo-Paprika-Maracuja-Chutney und Pastinaken-Chili-Pürree

 

Ein mediterraner Festschmaus, der auch an kalten Feiertagen sommerliche Gefühle weckt – eine Empfehlung vom Marketing der Karstadt Restaurants.

Die Zutaten für 4 Personen
4 Iberico Lomo (Rückensteaks á 200-250 gr.)
6 süße Palermo Paprikas (rot und gelb)
2 Esslöffel Maracuja-Marmelade (oder Pfirsich-Maracuja)
3 Pastinaken
1 mittelscharfe Chilischote
1 Schuss Schlagsahne (für das Pürree)
500 ml Rotwein
2 Schalotten
Salz und Pfeffer zum würzen
Chilifäden zum dekorieren

Wir empfehlen: Je nach Geschmack mit einem guten Rioja genießen!

Zubereitung

Als erstes die Pastinaken schälen, in kleine Stücke schneiden und ca. 15 min weich kochen.
Im zweiten schritt mit etwas Butter die Schalotten in einem Topf mit etwas Tomatenmark anschwitzen und dann mit dem Rotwein ablöschen und einköcheln lassen.
Dann die Paprika in ca. 1×1 cm große Stücke würfeln und mit etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten.
Danach die 2 Esslöffel Maracuja-Marmelade zu den Paprikawürfeln geben, durchschwenken und auf kleiner Flamme karamelisieren lassen.
Nun die Pastinaken abschütten,mit einer kleingewürfelten Chili-Schote und einem Schuss Sahne zum Pürree mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Als nächstes eine Pfanne erhitzen und das Iberico Lomo auf höchster Stufe mit ganz wenig Öl zuerst auf der Fettoberseite, und dann rundum scharf anbraten. Dann sofort die Pfanne ausschalten und auf beiden Seiten das Fleisch nur noch durchziehen lassen (ca 2-3 min).
Als letztes nur noch die Rotweinjus durch ein feines Sieb abgießen und schon können Sie anrichten.
Auf Wunsch noch mit ein paar Chili-Fäden dekorieren.

Bon Appetit !

Iberico Lomo

Klassischer Glühwein

Glühwein… der Weihnachts-Klassiker auch für Zuhause

Die Zutaten
1 Liter trockener Rotwein, 1 unbehandelte Zitrone, 2 Stangen Zimt, 3 Nelken, 3 EL Zucker, etwas Kardamom

Die Zubereitung
Den Rotwein in einen Topf geben, die Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Zucker, den Zimtstangen und Gewürznelken in den Topf geben. Das Ganze bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen und dann zugedeckt ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Mit Kardamon wird der Glühwein abschließend verfeinert, die größeren Gewürze wie Zimtstangen und Nelken werden entfernt. Damit der Glühwein möglichst wenig von seiner Wärme verliert, ist es ratsam, ihn in vorgewärmte Gläser zu füllen. Dekorieren können Sie zum Schluss noch mit einer Zimtstange im Glühwein oder einer dünnen Zitronenscheibe am Glasrand. Versüßen lässt sich Glühwein – ganz nach Geschmack – mit Zucker oder Honig.

Wichtiger Tipp für Glühwein: Der Glühwein darf nur erhitzt und nicht gekocht werden! Andernfalls verdampft der im Glühwein enthaltene Alkohol und die Gewürze verändern ihren Geschmack und werden bitter.

Wir empfehlen: Einen trockenen Landwein aus Frankreich (Côtes du Rhône, Vin de Pays), Italien (Merlot aus dem Veneto, Montepulciano d’Abruzzo), Spanien (einfacher Tinto) oder Deutschland (Dornfelder oder Trollinger).

Der Berliner

Zutaten:

Für den Hefeteig:
125 ml Milch
100g Butter oder Margarine
500g Weizenmehl
1 Pck. Trockenbackhefe
30g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
3 Tropfen Rum-Aroma
1 gestr. TL Salz
2 Eier (Größe M)
1 Eigelb (Größe M)

Außerdem:
Ausbackfett
etwas Zucker

Füllung:
300g Konfitüre oder 250g Pflaumenmus oder Gelee

Der Karnevals-Klassiker

Zubereitung

Die Vorbereitung:
Geben Sie die Milch in einem kleinen Topf und erwärmen darin die Butter oder Margarine.

Der Hefeteig:
Vermischen Sie Mehl und Hefe sorgfältig in einer Rührschüssel. Dann das warme Milchfett hinzugeben und alles mit Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in ca. fünf Min. zu einem glatten Teig mixen. Der Teig muss nun zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich das Volumen vergrößert hat. In der Zwischenzeit können Sie schon das Ausbackfett in einem Topf oder einer Fritteuse auf etwa 180°C erhitzen. Das Zeichen für die richtige Temperatur ist die Bläschenbildung um einen in das Fett gehaltenen Holzlöffel.

Die Zubereitung:
Wenn der Teig sich sichtbar ausgedehnt hat müssen Sie ihn leicht mit Mehl bestreuen, aus der Schüssel nehmen und nochmals ordentlich durchkneten. Anschließen lässt er sich in ca. 15 gleich große Stücke aufteilen und zwischen Daumen und Handballen auf der Arbeitsfläche zu Bällchen rollen.

Achten Sie darauf, dass sich keine Risse im Teig bilden. Anschließen sollten die Teigbällchen zwischen 2 mit Mehl bestreuten Tüchern wieder gehen, bis sie sich erneut vergrößern.
Geben Sie die Teigstücke nach und nach mit der Oberseite nach unten in das siedende Fett bis sie von beiden Seiten goldbraun gebacken sind. Anschließend auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und dann in heißen Zucker wenden und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Die Füllung:
Streichen Sie je nach Geschmack Ihre Lieblingskonfitüre durch ein Sieb in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Ø 5 mm). Die Masse anschließend durch den hellen Rand an der Seite vom jedem Berliner spritzen, fertig! 

Guten Appetit und Alaaf & Helau!

Unser Tipp für kalte Tage !

Winterliches Kürbissüppchen

Zutaten:
3 EL Olivenöl
1 Zimtstange
2 Zweige frischer Rosmarin
1 kg Hokkaidokürbis
300 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 l Gemüsebrühe
frisch gemahlener Pfeffer zum Abschmecken
Creme fraiche

Zubereitung
Zwiebeln schälen, würfeln und in einem Topf im Olivenöl glasig dünsten. Die Knoblauchzehen schälen, fein hacken und dazu geben.
Die geschälten Kartoffeln in Würfel schneiden und dazu geben. Den Kürbis unter fließendem Wasser abbürsten, halbierenund die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch mit der Schale in Würfel schneiden und zu den übrigen Zutaten im Topf hinzugeben.
Alles 10 Minuten dünsten. Die Gemüsebrühe kochen und in den Topf gießen. 2-3 Rosmarinzweige und Zimtstange dazu geben und aufkochen lassen. Auf kleiner Flamme 15 bis 20 Minuten köcheln. Rosmarinzweige und Zimtstange aus der Suppe nehmen. Die Suppe pürieren und ggf. mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Mit einem Rosmarinzweig, einem TL Creme fraiche und etwas gemahlenem Pfeffer garnieren.

 

Guten Appetit !

Red-Thai Hähnchenbrust mit Curry-Blumenkohlrisotto

Vom Berufsgenießer für Feierabendgourmets: Die Karstadt Restaurants präsentieren dir heute ein Highlight aus den persönlichen Rezeptbüchern unserer Mitarbeiter. Sven aus dem Vertrieb hat etwas exotisch-einfaches für Dich auf der Pfanne:
Red-Thai Hähnchenbrust mit Curry-Blumenkohlrisotto

Zutaten (für 4 Personen):
Ca. 600g Hähnchenbrustfilet

200ml Red-Thai Currysauce
1 großer Kopf Blumenkohl
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen
Ca. 300ml Gemüsebrühe
1 EL Honig
1 EL Currypulver
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Blätter vom Blumenkohl entfernen, waschen und anschließend mit der Küchenmaschine klein hexeln.
Zwei Schalotten und eine Knoblauchzehe klein hacken, beides zusammen in etwas Öl anschwitzen, dann den Blumenkohl hinzugeben und kurz mit anbraten.
Mit ordentlich Currypulver und etwas Honig würzen, das ganze nach und nach mit etwas Gemüsebrühe ablöschen.
Gemüsebrühe schrittweise immer ein wenig nachgießen bis das Risotto gar ist und eine schlotzige Konsistenz hat.
Währenddessen die gewaschenen Hähnchenbrustfilets anbraten und zum Schluss in etwas Red-Thai-Sauce (Asia-Markt) schwenken.

Guten Appetit !

Mitarbeiter-Rezept von Sven

Die Kartoffelstory

Die Kartoffelstory

Die Kartoffel  ist bereits seit Jahrhunderten eines der wichtigsten Nahrungsmittel weltweit und begeistert bis heute durch Ihren Facettenreichtum in der Art möglicher Zubereitungen. Als Erfinder der „Pommes Frites“ (abgeleitet aus dem Französischen – gebackene Kartoffeln) gelten gemeinhin die Belgier.

 

Doch es dauerte nicht lange bis die nördlichen Nachbarn, die Niederlande, diese Zubereitungsform auch für sich entdeckten. „Hollandse Frietjes“ sind der Inbegriff für die Spezialität, die, um sich diesen Namen zu verdienen, stets aus frischen Kartoffeln zubereitet wird. Der grobe Schnitt und die Frische sind typisch – außen goldbraun und knusprig, innen einfach kartoffelig gut!

 

So bekommen Sie bei Frites van Holland eben nicht bloß Pommes, sondern leckere Frites aus frischen Kartoffeln. Und dazu eine Vielfalt an leckeren Dips und die in Holland beliebteste Begleitung – die Frikandel.

 

Und wenn schon authentisch, dann richtig! Unsere Kartoffeln kommen frisch von unseren Nachbarn aus Holland in unsere Stores und haben es daher verdient, bei Ihrem ursprünglichen Namen genannt zu werden: Unsere Pommes heißen Frites!