FOOD BLOG
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FOOD TRENDS

Was lange währt, wird richtig zart – Sous-Vide-gegart.

Dieser Schweinebauch von der Zubereitung legt einen langen Weg in Ihren Magen zurück. 36 Stunden in der Pökellage, 48 Stunden im Sous-Vide-Garer und zu guter Letzt noch 7 min unterm Grill. Ein enormer Aufwand, aber ein zarterer Schweinebauch lässt sich nicht zubereiten. Knusprige Kruste trifft auf butterzartes Fleisch: Schweinebauch Sous-Vide.

Zutaten (für 4 Personen)

525 ml Milch
2-3 kg Schweinebauch mit Schwarte, ohne Knochen
1 Liter 7%ige Pökellake (in einem Liter Wasser 70 g Pökelsalz auflösen)

1 Lorbeerblatt
5 Wacholderbeeren
5 Pfefferkörner
3 Nelken
2 Pimentkörner
40 g Rohrzucker
100 g Senf

Zubereitung (Zeitaufwand: rund 85 Stunden)
Keine Angst. Sie selber werden nur ca. 1 Stunde aktiv beschäftigt sein!

Zunächst müssen Sie alle Gewürze für die Pökellage aufkochen und abgekühlt mit einer Spritze alle paar Zentimeter in den Schweinebauch injizieren. Anschließend den Schweinebauch mit der restlichen Pökellage vakuumieren und für rund 36 Stunden durchziehen lassen.

Nach dem Pökeln können Sie den Schweinebauch aus der Lake nehmen, trocken tupfen und auf der Fleischseite mit Senf bestreichen. So dann den Schweinebauch wieder vakuumieren und im Wasserbad bei 64°C für gute 48 Stunden garen.

Letztlich wieder trocken tupfen und die Schwarte kreuzförmig einschneiden. Dann für 7-10 min bei großer Oberhitze unterm Grill die Schwarte aufpoppen lassen, bis sie schön kross ist.

Glauben Sie uns: zarter geht es nicht! Guten Appetit!

So saftig geht’s nur mit sous-vide !

 

FOOD TRENDS

Frische Gerichte ganz ohne Kochen.

Kochen ist Kultur, Kochen fördert die Kommunikation und ist mittlerweile ein weit verbreitetes Hobby in der westlichen Hemisphäre. Dabei stehen uns heute auch zu Hause pfiffige Technologien zur Verfügung, welche sich früher aufgrund fehlender praktikabler Geräte in der heimischen Küche nicht durchsetzen konnten. In diesem Food Blog möchten wir Ihnen eine aromafreundliche Alternative zu den gängigen Gartechniken vorstellen – die Sous-vide Methode.

Das sogenannte Vakuumgaren birgt viele wertvolle Vorteile bei der Zubereitung von verschiedenen Lebensmitteln. Erfunden haben diese Methode natürlich die Meister der Haute Cuisine. Bereits Mitte der 70er begannen die Franzosen mit dem Vakuumgaren. Bei der Sous-vide Methode bleiben durch die luftdichte Verpackung die meisten Geschmacks- und Nährstoffe erhalten. So behalten vakuumgegarte Lebensmittel ihr natürliches Aroma.

Wer lange Garzeiten bislang für große Fleischstücke im Backofen kannte, darf sich bei der Sous-vide Methode über einen entscheidenden Unterschied freuen: Mittels Vakuumgaren können ganze Gerichte perfekt vor- und einfach zubereitet werden. Ohne direkten Luftkontakt verlängern sich zudem die Lagerzeiten. In Zusammenarbeit mit den Ernährungsexperten von Kukimi entwickelten die Karstadt Restaurants jüngst ein dementsprechendes Genusspaket – 6 deutsche Klassiker für den jeden Geschmack zum online bestellen und zu Hause genießen.

Die bis zu drei Komponenten eines Gerichtes sind einzeln in Aromataschen verpackt. Zum Erwärmen müssen Sie die Sous-vide Beutel nur noch für 10 Minuten ins Wasserbad (ca. 80 °C) geben. Falls Sie keinen Herd haben, die Komponenten aus den Beuteln auf einen Teller geben und für 3 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle erwärmen. Guten Appetit

Hier geht’s zum Kennenlernangebot: https://karstadt-restaurant.de/kukimi

Unsere deutschen Klassiker von Kukimi

4 Gänge für den Herbst: 4. Dessert

Mmmmmhhh, das hat gemundet. Drei Gänge voller Vielfalt und Raffinesse liegen hinter uns, doch bevor dem Genuss schlussendlich genüge getan ist, soll eine süße Nachspeise folgen. Altbekannte Früchte in einer locker-leichten Komposition. Der vierte und letzte Gang für Ihr perfektes Herbstmenü – ein Gebäck aus Omas Zeiten:

Apfelkuchen mit Milchreis

Zutaten (für 2-4 Personen)

525 ml Milch
100 g Zucker
1 Zimtstange
100 g Milchreis
250 g Mehl
1 Pk. Trockenhefe (7 g)
Salz
50 g Butter/Margarine
4 Eier (El. 3)
750 g Äpfel
3 El Zitronensaft
6 El Schlagsahne
100 g Quittengelee
2 El Haselnusskrokant

Zubereitung
Zeitaufwand: 1 1/3 Stunden

Kochen Sie 400 ml Milch, 30 g Zucker und den Zimt zusammen auf. Anschließend den Milchreis dazugeben und zugedeckt bei milder Hitze für 30 Min. quellen lassen. Ab und zu umrühren, auskühlen lassen und die Zimtstange entfernen.

Nun können Sie Mehl, Hefe, 1 Prise Salz, 30 g Zucker, 125 ml lauwarme Milch und 1 Ei mit den Knethaken des Handrührers zu einem glatten Teig verkneten. Anschließen mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 30 Min. gehen lassen.

Die geschälten Äpfel vierteln und entkernen. So dann die Viertel mehrmals einritzen und mit Zitronensaft beträufeln. Nun 3 Eier trennen und das Eigelb, Sahne und 40 g Zucker unter den Reis rühren. Anschließend das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

 Drücken Sie den Teig in eine gefettete Tarteform (30 cm) und streichen Sie den Reis darauf. Zum Abschluss mit den Apfelstücken bedecken. Den Kuchen bei 200 Grad (Gas 3, Umluft 160 Grad) auf der 2. Schiene von unten 30 Min. backen. Das erwärmte Gelee auf den Kuchen streichen, mit dem Krokant bestreuen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

4. Gang – Dessert

4 Gänge für den Herbst: 3. Hauptgang

Nun ist er da, der Höhepunkt des Abends. Hungrig klopfen die Gäste mit dem Besteck auf ihre Teller. Wie wird die Hauptspeise aussehen? Herzhaft deftig oder locker-leichter Genuss aus den letzten Zügen eines langen Sommers? Für Ihr perfektes Herbstmenü gilt eine altbewährte Faustregel: Die Mischung macht’s.

Rinderfilet an Trauben mit Bandnudeln in Weißweinsoße

Zutaten (für 2-4 Personen)

3 Schalotten
2 TL Butter
1 TL Mehl
75 g Schlagsahne
100 ml Milch
1 Schuss Weißwein (trocken)
600 g Rinderfilet 
200 g Bandnudeln
Salz
Pfeffer
1 Prise Muskat
150 g Weintrauben
2 EL Pinienkerne
frische Kräuter, z.B. Petersilie oder Thymian

Zubereitung
Zeitaufwand: ca. 30 Minuten

Zunächst müssen Sie die Schalotten schälen und würfeln. Dann die Butter in einem Topf erhitzen, die Schalotten darin andünsten und das Mehl darüber streuen. Noch einmal kurz andünsten und mit Wein ablöschen. Dann die Sahne und Milch langsam und unter Rühren dazu gießen, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Wichtig: Das Rinderfilet von allen Seiten scharf anbraten. Anschließend können Sie die Bandnudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest kochen. Die Trauben von den Stielen zupfen und nach Geschmack halbieren. So dann die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldgelb anrösten und herausnehmen.

Zuletzt die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Dann die Nudeln mit der Soße vermischen und das Fleisch in Streifen schneiden. Abschließend die Trauben und Pinienkerne darüber streuen, und mit abgezupften Kräuterblättern garnieren.

Nun den gegangenen Teig in vier Portionen teilen und auf einer bemehlten Fläche jeweils zu einem großen dünnen Fladen ausrollen. Anschließend jeweils zwei Fladen auf ein großes Stück Backpapier legen und die Schmand-Mischung auf den Teig streichen. Anschließend die Ziegenkäsescheiben auf dem Schmand verteilen und nach Belieben noch einmal mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Backen jeweils zwei Fladen mit dem Backpapier auf den Pizzastein oder das Backblech legen und für 10-12 Minuten backen. Zum Abschluss die fertigen Flammkuchen mit den Feigen belegen, mit Honig beträufeln, die Frühlingszwiebeln darüberstreuen und mit Rosmarin dekorieren – direkt heiß und als Fingerfood servieren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

3. Gang – Hauptspeise

4 Gänge für den Herbst: 2. Zwischengang

Der Wein mundet, die Stimmung steigt und der Abend geht in seine zweite Runde. Bei heiterem Gemüt entwickelt sich meist ein erster Heißhunger unter den Gästen, dem gewitzt Einhalt geboten sein will – mit ausreichend Charme für den Gaumen aber genügend Platz für den Hauptgang. Der raffinierte Zwischengang für Ihr perfekte Herbstmenü gestaltet sich als kongenial einfache Komposition:

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen

Zutaten (für 4 Personen)

Für den Teig
1/4 Würfel Hefe
⅓ TL Zucker
300 g Mehl Type 405
¼ TL Salz
60 g Margarine
300 ml Wasser (lauwarm)

Für das Topping
200 g Schmand
3 EL Milch
1 Zweig Rosmarin
1 Frühlingszwiebel
Salz
Pfeffer
100 g Ziegenkäse (Rolle)
3 Feigen
2 EL Honig

Zubereitung

Verrühren Sie zunächst die Hefe in einer kleinen Schüssel mit dem Zucker bis sie flüssig wird. Nun in einer großen Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen und die flüssige Hefe mit der Margarine und dem Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 30-40 Minuten gehen lassen.

Den Backofen sollten Sie auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Wer einen Pizzastein hat, kann diesen mit dem Ofen zusammen aufheizen – ansonsten ein Blech im unteren Drittel des Ofens lassen.

Jetzt können Sie den Rosmarin waschen, zupfen und klein hacken. Lassen Sie dabei ein paar der Nadeln für die Dekoration übrig. Nun den Schmand mit der Milch verrühren, den klein gehackten Rosmarin hinzugeben und mit Salz / Pfeffer würzen. Den Ziegenkäserolle müssen Sie in dünne Scheiben schneiden – die gewaschenen Feigen in Spalten. Die gewaschene Frühlingszwiebel sollten Sie ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.

Nun den gegangenen Teig in vier Portionen teilen und auf einer bemehlten Fläche jeweils zu einem großen dünnen Fladen ausrollen. Anschließend jeweils zwei Fladen auf ein großes Stück Backpapier legen und die Schmand-Mischung auf den Teig streichen. Anschließend die Ziegenkäsescheiben auf dem Schmand verteilen und nach Belieben noch einmal mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Backen jeweils zwei Fladen mit dem Backpapier auf den Pizzastein oder das Backblech legen und für 10-12 Minuten backen. Zum Abschluss die fertigen Flammkuchen mit den Feigen belegen, mit Honig beträufeln, die Frühlingszwiebeln darüberstreuen und mit Rosmarin dekorieren – direkt heiß und als Fingerfood servieren.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

2. Gang – Zwischengang

Hausmannskost: Der beste Snack im Herbst!

Wenn im September die großen Jahrmärkte beginnen, beginnt auch die Zeit auf hochdeutsch genannten Kartoffelpuffer von neuem. So vielfältig die regionalen Bezeichnungen auch sein mögen, finden sich doch mit Kartoffeln und Zwiebeln überall die gleichen Grundzutaten. Zudem sind Kartoffelpuffer mit reichlich Nostalgie verbandelt. So ist der Freitag im Rheinland bis heute der traditionelle „Rievkoochetag“. Ebenso fleischlos wie der sonst übliche Fisch genießen Reibekuchen hier eine Generation übergreifendes Ansehen.

Die individuelle Erinnerung an die eigene Kindheit in Omas Küche. Das gemeinsame vorbereiten des Bräts mit dem historisch anmutenden Fleischwolf. Der erste Bissen in einen ersten kross-braunen Kartoffelpuffer frisch aus der Pfanne. Dieser Duft. Ein Reigen für die Geschmacksnerven verzaubert vom Herbst bis in die Weihnachtszeit unseren Gaumen. Dabei muss es nicht immer der Klassiker vom Stand sein. Ob mit Apfelmus oder Zimt und Zucker, auf gebuttertem Schwarzbrot oder neben Krautsalat, mit Möhren gemischt oder Kräutern verfeinert, zu Lachs und Muscheln oder Kalb und Pilzen – Kartoffelpuffer mimen heute oft auch die imposante Nebenrolle im Hauptgang und schmecken süß wie salzig fantastisch und mit Zimtjoghurt genauso lecker wie mit Kräuterquark. Das eigentliche Rezept bleibt dabei immer eine regionale Angelegenheit, aber im Folgenden möchten wir Ihnen drei spannende Variationen vorstellen:

Natürlich mit Nuss: vegane Reibekuchen
Keine Eier, aber Kichererbsenmehl übernimmt hier die große Verbindung und verleiht den krossen Küchlein ein herzhaftes Nussaroma. Hier fehlt nicht mehr viel. Salz, Pfeffer und goldbraun ausbacken – der natürlich gesunde GeNuss.

Farbenfrohe Reibekuchen mit Meerettich und Lachs
Der Klassiker kommt stets in einer goldbraun knusprigen Hülle daher, doch wer die Puffer spannend gestalten will, greift anstatt zu herkömmlichen Kartoffeln einfach zur lilafarbenden Ursorte „Vitelotte“. Die auch „Trüffel unter den Kartoffeln“ genannte Vitelotte passt hervorragend zu rosa Lachs und hellem Meerrettich – erlesen und einfallsreich.

Knusprig, saftig, lecker: Original rheinische „Rievkooche“
Außen knusprig und innen saftig. Kross gebacken und mit frischem Apfelmus oder würzigem Rübenkraut. So lässt sich der Rheinländer seine Reibekuchen schmecken. Der frische Puffer bettet sich hierzulande auch gern direkt nach dem Verlassen der Pfanne auf einer Scheibe Schwarzbrot – natürlich stets flankiert von einem kühlen Glas Kölsch.

Der Klassiker im Herbst und Winter

4 Gänge für den Herbst: 1. Vorspeise

Der Herbst ist da. Eine Jahreszeit, die das Gastgeberherz höherschlagen lässt. Endlich wieder die Tafel herrichten, Freunde einladen und sich zusammen feierlichen Genüssen hingeben. Es ist die Zeit der Dinner-Partys und eleganten Abendessen – ein Event in vier Gängen. Für Ihr perfektes Herbstmenü empfehlen wir einen gehaltvollen Aperitif gefolgt von einer raffinierten Vorspeise. Bittere Endivie wird durch Kartoffeln geerdet. Der Clou dazu: Akazienhonigcreme und Knusperwürfel.

Aperitif

Hibiskusblüten-Orangen Aperitif

Zutaten  (für 4 Gläser)

4                      Hibiskusblüten in Sirup
4- 8 cl              Cointreau
1                      Orange
Prosecco

Zubereitung
Zeitaufwand: 5 Minuten

Lösen Sie die Schale mit einem scharfen Messer in spiralförmigen Streifen von oben nach unten von der Orange. Die Orangenschale dann vorsichtig von Hand ablösen und je nach Glas in ca. 5-10 cm lange Stücke schneiden.

Geben Sie nun in jedes Glas eine Hibiskusblüte und 3 TL des Hibiskusblütensirups und nach gewünschter Stärke 1 – 2 cl Cointreau dazu. Zuletzt die Gläser mit Prosecco auffüllen und mit der Orangenspirale garnieren.

 

Vorspeise

Endiviensuppe mit Kartoffelcroûtons

Zutaten (für 3 Portionen)

6                      Kartoffeln (ca.100 g)
Salz
4 El                 Öl
Meersalz
1                      Zwiebel (ca. 60 g)
50 g                 Butter
600 ml             Gemüsebrühe
1                     Endiviensalat (ca. 500 g)
1                      Frühlingszwiebel (rot)
2 El                  Ahornsirup
150 g              Crème fraîche

 

Zubereitung

Zeitaufwand: 60 Min.

Zunächst müssen Sie die für die Croûtons 2 Kartoffeln ungeschält in 5 mm große Würfel schneiden und in leicht gesalzenem, kochendem Wasser 3 Minuten blanchieren. Anschließend die Kartoffeln in einem Sieb abgießen und gut abtropfen lassen. Jetzt können Sie die blanchierten Kartoffeln unter gelegentlichem Schwenken in heißem Öl für 5-6 Minuten goldgelb ausbacken. Zuletzt die Kartoffelcroûtons auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit etwas Meersalz bestreuen und auf einem Teller beiseitestellen.

Die restlichen Kartoffeln sowie die Zwiebel ebenfalls würfeln und in einem Topf mit Butter erhitzen. Bevor Sie die Kartoffelwürfel hinzugeben sollten die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze für ca. 2 Minuten glasig dünsten. Anschließend mit Salz würzen und unter Rühren für rund weitere 4 Minuten dünsten. Danach einfach mit Gemüsebrühe abgießen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten weich garen.

Nun vom Endiviensalat den Strunk entfernen, die Blätter waschen, trockenschleudern und in 2 cm breite Streifen schneiden. Anschließend die Frühlingszwiebel waschen, putzen und das Grün in 2 cm lange Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebelknolle dabei beiseitelegen. Nun die Endivienblätter und das Frühlingszwiebelgrün in reichlich kochendem Salzwasser 10 Sekunden blanchieren und in einem Sieb abgießen. Zuletzt abschrecken, gut ausdrücken und kaltstellen.

So dann den Ahornsirup mit Crème fraîche verrühren und mit etwas Salz abschmecken. Die Frühlingszwiebelknolle in feine Ringe schneiden. Nun die Suppe zusammen mit dem Endiviensalat und Frühlingszwiebelgrün in eine Küchenmaschine geben und auf höchster Stufe fein pürieren. Zum Abschluss mit Salz abschmecken und die Suppe in vorgewärmte Schüsseln füllen. Schließlich mit Kartoffelcroûtons und Frühlingszwiebelringen bestreuen und mit Ahornsirup-Crème-fraîche servieren

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

1. Gang – Vorspeise

Fahrgeschäfte für den Adrenalinkick treffen auf Traditions-Schausteller

Die Neuheiten auf der Wiesn 2018

Das Oktoberfest hat dieses Jahr eine große Besonderheit zu bieten: Sie dauert vom 22. September bis zum 7. Oktober und ist somit die spät möglichst stattfindende Wiesn. So hoffen die Schausteller auf einen „Goldenen Herbst“ mit tollem Wetter, um ihre Fahrgeschäfte laufen zu lassen. Im Folgenden präsentieren Ihnen die Karstadt Restaurants voller Vorfreude die diesjährigen Neuheiten.

Das „Chaos Pendel“ erinnert an eine Schleuder-Schaukel und lässt zwei Kabinen mit je acht Fahrgästen in alle Richtungen drehen.

Benannt nach einem Hollywood-Actionfilm, macht der neue „Predator“ keine Gefangenen: An zwei hydraulisch hochfahrenden Masten überschlagen sich die Gondeln.

Ein Volksfestklassiker ist der „Wellenflieger“ – das nagelneue Karussell kommt dank aufwändiger LED-Beleuchtung aber ganz modern daher.

Das „Dschungelcamp“ kennt man aus dem TV, doch jetzt kommt es als Nachfolger des „Amazonas“ auch auf die Wiesn. Auf drei Etagen und auf über 200 Metern Laufstrecke warten einige Hindernisse auf wagemutige Besucher.

Ein Comeback auf dem Oktoberfest nach zweijähriger Pause feiert der „Königlich bayerische Hofphotograph„. Mit nostalgischen Requisiten, Hintergründen und Kostümen können Besucher sich hier für das perfekte Erinnerungsfoto in Szene setzen.

 

Neuheiten auf der Oidn Wiesn

Auch auf der Oidn Wiesn hat sich etwas getan. Das „Alpenhaus“ im Museumszelt bietet süße Leckereien an, die mit historischem Gerät produziert werden. Das ebenfalls neue „Museumsstandl“ hat exklusiv Nachdrucke von Oktoberfestplakaten der Jahre 1952 bis 2017 im Angebot, die auf Wunsch auch per Post versandt werden. Eine Sonderausstellung im Museumszelt widmet sich der Schausteller-Legende Carl Gabriel.

Zurück auf der Oidn Wiesn ist das „Humoristische Velodrom“: Hier ist Geschicklichkeit gefragt, denn die verrückten Fahrräder mit versetzten Achsen oder anderen „Eigenheiten“ sind gar nicht so leicht zu fahren. Mit dem Museumsgarten bietet das Museumszelt nun übrigens erstmals auch Sitzplätze im Freien an.

 

Neuheiten auf der Wiesn !

Praktische Tipps für einen zünftigen Zwirn

How To: Ihr Oktoberfest-Outfit

Das Oktoberfest steht in den Startlöchern und für alle, die das Volksfest zum ersten Mal besuchen, haben wir im Folgenden die aktuellen Trends zur perfekten bajuwarische Festzelt Garderobe zusammengefasst. Die Must-Haves auf dem Münchner Oktoberfest sind natürlich seit jeher Dirndl und Lederhosen, aber was sind die Alternativen zum traditionellen Outfit?

Schon mal so viel: Den Herren ist von Sweatshirts und Tennissocken zum Lederschuh dringend abzuraten. Für Damen ist zugleich eine wärmende Leggins unter dem Dirndl keine Alternative zum hochwertigen Kniestrumpf aus Wollgewebe. In diesem Sinne sollte die erste Regel bei Ihrem Outfit immer lauten: Tradition von Kopf bis Fuß.

Das trägt Mann im Festzelt.
Die Grundlage Ihres Wiesn-Outfits ist die klassische Lederhose. Auf den Stilbruch in der Kombination mit auffälligen Sneaker ist dabei bitte zu verzichten. Das angemessene Schuhwerk für Herren sind Haferlschuhen, aber auch lederne Boots und Herrenschuhe. Dazu empfehlen sich passende Trachtenstrümpfe. Tennissocken sind ein No-Go zu solch einem traditionellen Anlass. Den Oberkörper ziert dabei ein klassisches Trachtenhemd mit Biesen oder ein Hemd mit Vichy- bzw. Gingham-Karo. Zur Not sieht auch ein schlichtes, weißes Hemd immer elegant aus. Auf dem Hin- und Heimweg beweist der Trachtenjanker eine ausgezeichnete Wetterfestigkeit. So darf die schnöde Regenjacke ebenfalls getrost im Schrank bleiben.

Formvollendete Weiblichkeit für die Wiesn.
Das Dirndl ist und bleibt der Figur-schmeichelnde Alleskönner für die Damen auf der Wiesn. Doch für Madls von Welt darf es auch etwas frecher sein. Auch fernab des Kleides lässt es sich stylishen, aber nichts desto weniger stilvoll, übers Festgelände flanieren. Auf Instagram stehen z. B. Dirndlblusen, die ohne Dirndl kombiniert werden können, aktuell hoch im Kurs. Zur enganliegenden Lederhose passt zugleich eine schicke Volantbluse mit femininen Rüschendetails. Einen wundervollen Kontrast zu femininen Make-up, sind karierte Blusen oder weiße Blusen mit verzierter Knopfleiste in Bavariablau. Das passende Schuhwerk dazu sind Ballerinas, Trachtenpumps oder Stiefeletten. Zudem perfektionieren Accessoires wie Ohrringe in Brezelform oder Blumenschmuck im Haar die Volksfest-Optik. Als Pendant zur traditionellen Schürzenbindung dient ein Satinband um die Jeans anstelle des Gürtels. Bitte beachten Sie dabei die dezente Botschaft: Links gebunden heißt ungebunden, rechts hingegen liiert.

WICHTIG: Zu traditionellen Kleidungsstücken sollten Sie das Outfit einheitlich gestalten und die moderneren Elemente dem Stil anpassen. Und ob zum Dirndl oder zur Lederhose – tragen Sie stets Naturmaterialien oder atmungsaktive Stoffe. In jedem Bierzelt geht es irgendwann heiß her und Hemden und Blusen aus 100%-Baumwollstoffen lassen Ihre Haut atmen und sind zugleich anschmiegsam.

Unser Oktoberfest-Gewinnspiel finden Sie übrigens hier:
https://karstadt-restaurant.de/paulaner

Auf zur Wiesn !

Erntereif im Herbst!

Saison für Obst und Gemüse aus heimischen Gärten

Der Herbst ist die Erntezeit für zahlreiche, selbst angepflanzte Früchte der Natur. Neben Obstsorten wie Aprikosen, Quitten und Birnen gibt es eine Vielzahl von Gemüsesorten, welche nun aus der Erde auf den Esstisch gehören. Im Folgenden geben Ihnen die Karstadt Restaurants einen kurzen Überblick darüber, was laut Saisonkalender im Monat Oktober erntereif ist. 

Der ganze Garten steht voller Gemüse: Brokkoli, Buschbohnen, Champignons, Chicorée, Chinakohl, Eisberg-, Endivien-, Frisée- und Feldsalat, Fenchel, Grünkohl, Kartoffeln, Knollensellerie, Kohlrabi, Kürbis, Lauch, Mangold, Möhren, Rosenkohl, Rotkohl, Rote Bete, Schwarzwurzeln, Stangenbohnen, Stangensellerie, Tomaten, Weißkohl, Wirsing und Zucchini sowie Zwiebeln sind jetzt voll ausgewachsen und auch die Kürbisse warten auf ihre Ernte. Damit lässt sich die Tafel für das bevorstehende Erntedankfest reichhaltig decken und zugleich sammeln wir viele Vitamine für die anbrechende Erkältungszeit.

Besonders die Birnenernte steht zu dieser Jahreszeit hoch im Kurs. Einige Sorten konnten bereits ab Juli geerntet werden und wo im Sommer und Spätsommer bereits Bunte, Clapps Liebling und Williams Christ in unseren Körben lagen, dürfen nun die Schweizer Wasserbirne und Vereinsdechant gepflückt werden – aber erst, wenn sich der Stiel leicht vom Ast löst und die Birne reif zur Ernte ist. Den perfekten Reifegrad können Sie ganz einfach selber testen: Heben Sie die Frucht einfach an und vollziehen eine leichte Drehung um die Längsachse. Wenn die Birne sich leicht vom Baum löst, kann sie geerntet werden. Bricht der Stiel jedoch ab oder bleibt am Baum, empfiehlt sich noch etwas Wartezeit.

Der goldene Herbst

Auf geht’s zur Wiesn 2018!

Was Sie zum Oktoberfest wirklich wissen sollten:

„Wie entstand die Wiesn?“
Am 12. Oktober 1810 ehelichte Kronprinz Ludwig von Bayern seine Verlobte Prinzessin Therese. Aus diesem Anlass veranstalteten die fidelen Münchner neben zahlreichen weiteren Festivitäten ein prunkvolles Pferderennen auf einer großen Festwiese nahe der Altstadt zwischen den berühmte Bräuhäusern Augustiner und Paulaner. Es gab Eisbein, Bier und Blasmusik. Das Fest erfreute sich bei den Münchner Bürgern und Besuchern aus ganz Bayern an großer Beliebtheit. Der Weg zur alljährlichen Tradition war geebnet und im Laufe der Jahre avancierte das Oktoberfest zum größten Volksfest der Welt.

„Wann und wie lang geht’s rund?“
Los geht’s am 22. September um 11.00 Uhr mit dem berühmten Um- und Einzug der Festwirte und Brauereien. In traditionell bayrischen Trachten und reich geschmückten Festwagen ziehen die Wirtsfamilien mit mehr als 1.000 Teilnehmern durch die Münchner Straßen und begeben sich in die Festzelte. Pünktlich um 12.00 Uhr startet im Schottenhamel-Zelt die Eröffnungsfeier „O‘ zapft ist! Auf eine friedliche Wiesn“ Es ist der offizielle Oktoberfestauftakt: Der Oberbürgermeister von München Dieter Reiter (SPD / 2018) schlägt das erste Bierfass an und zu den feierlichen Salutschüssen vor der Statue der Bavaria folgen die Schankwirte auf der Wiesn seinem Beispiel. Ab jetzt gilt hier bis zum 07. Oktober das Prosit der Gemütlichkeit.

„Wie hoch sind die Bierpreise in diesem Jahr?“
Die 11€-Marke ist gefallen! Nach Bekanntgabe der aktuellen Bierpreise für das Oktoberfest sind Limotrinker im Jahr 2018 klar im Vorteil. Bei der süßen Brause fallen im Durchschnitt die Preise, während in einigen Bierzelten satte 11 Euro für die Maß Bier aufgerufen werden. Von 10,80 Euro im Museumszelt und beim Ammer reichen die Preise dieses Jahr bis zu 11,50 Euro in einigen der großen Brauerei- und Wirtszelte. Damit hat sich der Liter Festbier im Durchschnitt um genau 3,57 % zum Vorjahr verteuert. Die höheren Bierpreise beteuern die Wirte wiederum mit der gestiegenen Umsatzpacht, die von der Stadt im letzten Jahr wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen angehoben wurde.

Unser Oktoberfest-Gewinnspiel finden Sie übrigens hier:
https://karstadt-restaurant.de/paulaner

Auf zur Wiesn !

Auf die Pilze, fertig, los! – Teil 5

Rezept
Pilzschmarrn – für einen frühherbstlichen Genuss 

Wer es gerne deftig und aromatisch mag, sollte zur Feier des Frühherbst einen Pilzschmarrn aus Österreich probieren. Gerade wenn die Tage bereits etwas kühler werden, bietet sich dieses Gericht für behagliche Stunden an. Die Zubereitung dauert etwa 50 Minuten.

Zutaten für 2 Portionen 

2 Eier
100 ml Milch
1 Prise Salz & Pfeffer
50 g Mehl (Typ 405)
200 g gemischte Pilze
50 g Lauch
50 g Speckwürfel
20 g Butter oder Margarine
1 Prise Majoran
1 EL Petersilie (gehackt) 

Zubereitung 

1. Die Eier trennen und das Eiweiß beiseite stellen. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Eigelb mit Milch, Salz und Mehl zu einem glatten Teig verrühren und zehn Minuten quellen lassen.

2. Pilze und Lauch in Scheiben bzw. Ringe schneiden, den Speck würfeln und in Butter/Margarine anbraten.

3. Wenn der Speck durch ist, Pilze und Lauch hinzugeben und gut durchbraten, zwischendurch dem Pfeffer würzen. 

4. Jetzt das Eiweiß steif schlagen und unter den Teig heben. Anschließend den Teig über die Pilzmischung in der Pfanne geben und kurz stocken lassen.

5. Masse entweder in eine Auflaufform geben oder, wenn die Pfanne für den Backofen geeignet ist für ca. 20 Minuten goldbraun „backen“.

6. Jetzt nur noch auflockern und mit Petersilie bestreut servieren.

Dazu passt ein frischer Salat, z.B. Blattsalat.

Wir wünschen guten Appetit!

Pilze, das Fleisch des Waldes.

Kulinarische Sommerreise – Teil 4

Die kulinarische Sommerreise – vierter Stop: Griechenland 

Griechenland: Weiß getünchte, strahlende Mauern, tiefblaues Meer, steile Klippen, Sandstrand, Maultiere und Olivenbäume. Wer nach Griechenland reist, bekommt nicht nur eine traumhafte und eindrucksvolle Landschaft, sondern auch eine großartige Kultur geliefert und das nicht nur in historischen Sinn.

Griechische Esskultur – von deftig bis leicht
Die Esskultur in Griechenland ist geprägt von deftigen bis leichten Gerichten. Von Fleisch bis leichtem Gemüse, schmackhaftem Käse und natürlich eingelegten oder frischen Oliven und Zwiebeln. Allein die klassisch griechische Olivencreme, bestehend aus griechischem Jogurt, Oliven, und etwas Chili vereint viel Griechenland in sich. 

Den klassischen griechischen Bauernsalat kennt man bei uns auch von nicht-griechischen Speisekarten. Er ist quasi eingedeutscht und gern gesehen auf Grillabenden und anderen sommerlichen Gelegenheiten. Feta ist wohl neben Oliven das bekannteste Produkt aus Griechenland. Hergestellt aus purer Schafsmilch findet er sich in fast allen Gerichten. 

Mehr als beliebt ist Tzatziki. Der frische Jogurt – Dip mit Knoblauch und Gurke ist kaum aus einem Griechenland Urlaub wegzudenken und auch bei uns auf jeder Grillparty gern gesehen. 

Riganda – das griechische Bruschetta
Als leichtes Rezept für ein Mittag- oder Abendessen bietet sich als Vorspeise Riganda an. Es kommt von der ionischen Insel Kefalonia und ist eine Art griechisches Bruschetta. Mit zwei einfachen Zutaten ist es eine leichte, geschmacksintensive Vorspeise und lässt sich mit Feta und Oliven auch zu einer Hauptspeise erweitern. Ohne Feta eignet sich Riganda als vegane Vorspeise. Wer es authentisch mag, fügt im kefalonischen Sinne Bohnenkraut und Thymian hinzu. Die Zubereitung benötigt nur zehn Minuten. 

Zutaten für 4 Portionen Riganda 

4 Scheiben in der Pfanne goldbraun gebackenes Brot oder Paximadi (griechischer Zwieback)
2 große Tomaten
5g Oregano
40 ml extra natives Olivenöl
5 ml Balsamico Essig
Grobes Meersalz
Pfeffer (nach eigenem Geschmack)

Zubereitung 

1. Tomaten pürieren und im im Sieb abtropfen lassen, anschließend das geröstete Brot (oder Paximadi) mit dem Tomatenpüree bestreichen.

2. Nun Olivenöl und Essig darüber träufeln und mit grobem Meersalz, Pfeffer und Oregano abschmecken

Weinempfehlung
Leichte junge Weine passen im Allgemeinen gut zu Antipasti oder auch ein Prosecco Frizzante. Zu Vorspeisen die Brot beinhalten, eignet sich ein fruchtiger Weißwein der Sorten Trebbiano oder Verduzzo. Oder probieren Sie einen fruchtigen, leichten Weißwein aus den Weingärten von Santorini, um auch mit dem Wein bei diesem Essen ganz in Griechenland zu bleiben.

Wir wünschen guten Appetit

Feinste Sommerküche aus dem Süden.

Auf die Pilze, fertig, los! – Teil 4

Pilze selber sammeln – worauf ist zu achten?
Wenn die Tage kühler werden, und das Laub beginnt sich langsam in allen Farben zu zeigen; Wenn die Wälder nach feuchtem Moos und Erde riechen, ist es Zeit für Pilzsammler und die die es werden wollen, Korb, Messer und Pilzbuch zusammen zu packen und loszuziehen. Die Saison beginnt je nach Wetterlage mal früher, mal später. Die Hauptsaison für Pilze beginnt jedoch im September. Aber bereits ab August können Sie verschiedene Champignonarten wie den Wiesenchampignon oder Waldchampignon finden.
Auch der Anischampignon hat im Spätsommer Saison. Doch bereits hier ist große Vorsicht geboten. Der Champignon wird oft verwechselt mit dem hochgiftigen Knollenblätterpilzen. 

Die Ausrüstung
Sie benötigen ein festes Behältnis. Am besten eignet sich ein Korb. Wählen Sie keine Tüten oder Gefrierbeutel in welchen die Pilze schwitzen oder Druckstellen erhalten. Weiterhin ist ein gutes stabiles Schuhwerk von Nöten.
Das Messer sollte mit einem gut sichtbaren Griff versehen sein, um es schnell auf dem Waldboden wieder zu finden. 

Die wichtigste Regel für Pilze-Sammler
Sollten Sie selbst Pilze gesammelt haben, essen Sie nur jene Pilze, die Sie einem Sachverständigen, zum Beispiel einem dafür ausgebildeten Apotheker, vorgelegt haben. Schnell kann ein Pilz der Essbar aussieht, tödlich sein. Auch ein Pilzbuch reicht bei Laien-Sammlern zur Bestimmung nicht aus. 

Bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e. V. (www.dgfm-ev.de) können Sie sich über einen Pilzberater in ihrer Nähe informieren. 

Wo findet man die besten Pilze?
Viele sind der Meinung, man müsste sich tief in die Wälder begeben. Biologen geben aber den Hinweis, auch und im Besonderen am Wegesrand auf Pilze zu achten. Essbare Pilze kann man je nach Art auf Wiesen finden, oder in Nadel-, Misch- oder Laubwäldern. Es gibt auch Pilze die auf Bäumen wachsen. 

Anfänger werden die ihnen bekannt vorkommenden Arten suchen. Aber auch hier ist bei der Bestimmung immer Vorsicht geboten. Unter Birken, Hainbuchen, Fichten und auch Pappeln können Sie bis zum Ende der Pilzsaison im November sogenannte Rotkappen oder Maronenröhrlinge finden. Diese bevorzugen den die Bäume umgebenden sauren Boden. 

Als Merksatz gilt: Wo einer wächst, sind oft mehr !

Schneidet man die Pilze ab oder dreht man sie heraus?
Vielerorts gibt es die Vermutung, dass man Pilze im Wald herausdrehen sollte. Dies ist jedoch falsch. Schneiden Sie die Pilze mit ihrem Messer ab. Dadurch bleibt das Pilzgeflecht im Boden intakt und es können wieder neue Pilze wachsen. Drehen Sie den Pilz heraus, wird es weitgehend zerstört und es können bis zu fünf Jahre keine neuen Pilze an dieser Stelle entstehen. 

Was wenn doch eine Pilzvergiftung auftritt?
Die häufigsten Ursachen für Pilzvergiftungen sind Unverträglichkeiten, falsch gelagerte, leicht verdorbene Pilze und der Verzehr von Giftpilzen. Sollte eine Vergiftung oder der Verdacht darauf bestehen, wenden Sie folgende Sofortmaßnahmen an: 

1. Kontaktieren Sie einen Arzt oder den Giftnotruf! Je nach Ernsthaftigkeit Ihrer Symptome sollten Sie sich ins Krankenhaus bringen lassen. 

2. Sichern sie alle Pilzreste für eine Untersuchung! 

3. Sollten keine Reste sondern nur Erbrochenes vorhanden sein, sichern Sie auch dies und nehmen Sie es für eine Untersuchung mit zu Ihrem Arzt oder ins Krankenhaus.

4. Nutzen Sie keine Hausmittel! Es gibt gegen eine Pilzvergiftung grundsätzlich keine Hausmittel! Kein Glas Milch, Salzwasser oder Kohletabletten können helfen! Sie könnten sogar noch Nachteile mit sich bringen und einen tödlichen Ausgang fördern. 

Sollte in dringenden Notfällen kein Arzt oder Krankenhaus erreichbar sein, kontaktieren Sie einen Pilzsachverständigen! Dieser kann Medizinalkohle empfehlen oder auch, wenn die Mahlzeit nicht länger als 5 Stunden zurück liegt, raten, Erbrechen herbei zu führen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, da Erbrechen wiederum zu Erstickungsanfällen in solchen extrem Situationen führen kann. 

Wichtig: Bewahren Sie Ruhe!

 

Teil 4 unseres Pilze-Foodblogs erscheint am 30. August 2018 !

Pilze, das Fleisch des Waldes.

Kulinarische Sommerreise – Teil 3

Die kulinarische Sommerreise – dritter Stop: Spanien 

Paella, Chorizo und Sangria fallen vielleicht als erstes ein, wenn man an Essen in Spanien denkt. Doch die spanische Küche bietet nicht nur frittierte Meeresfrüchte oder fettiges Fleisch. Frisches Gemüse und Salate spielen eine ebenso große Rolle. 

Essen in Spanien bedeutet auch zu deutlich anderen Zeiten zu speisen, als wir es in Deutschland gewöhnt sind. Ein Mittagessen kann oftmals erst um 16 Uhr und ein Abendessen um 22 Uhr stattfinden

Immer beliebt – Tapas 
An Beliebtheit erfreuen sich in Spanien wie auch in Deutschland die Tapas: Kleine zahlreiche Köstlichkeiten in Schälchen serviert. 
Sie sind ein fester Bestandteil der spanischen Esskultur. Calamares (Tintenfisch), eingelegte oder frische Oliven, kleine Portionen Gemüse (zum Beispiel eingelegte Aubergine), Queso (Käse) oder auch Jamón (Schinken) und Hühnerflügel gehören traditionell zu den gereichten Tapas. 
Die Tortilla, warm oder kalt, ist ebenso nicht vom spanischen Tisch wegzudenken und wird auch gerne mit Ziegenkäse und karamellisierten Zwiebeln gereicht. Eine Kombination, die in Deutschland bisher noch selten zu finden ist.  

Tradition bei großer Hitze – die Gazpacho 
Gerne auch in Deutschland gegessen, besonders an heißen Tagen, ist die Gazpacho. Die kalte oder auch geeiste Gemüsesuppe, bestehend aus passierten Paprika, Gurken, Tomaten, Knoblauch und Croutons ist ein perfektes Essen bei hohen Temperaturen und verleiht dazu noch ein wenig Urlaubsfeeling. 

Wer abends gerne einen Käseteller vor sich stehen hat, kann zu einem leichten Weißwein Manchego, einen Schafskäse, probieren. Nicht zu verachten ist die auch bei uns bekannte „Crema Catalana“, die einem Karamellpudding mit Zuckerkruste ähnelt. 

Wie schmeckt Tintenfischtinte im Reis?
Arroz negro“ ist ein mit Tintenfischtinte gefärbter Reis. Die Tinte bringt eine interessante salzige Note mit sich, die die Erinnerung an das Meer wachruft. 

Rosé aus Spanien?
Eine der bekanntesten Weinregionen Spaniens ist die Gegend um La Rioja. Bekannt sind aus Spanien hauptsächlich kräftige Rotweine. Es gibt jedoch auch Weißwein und Rosé, der nicht zu verachten ist. Spanien stellt excellente fruchtige „Rosados“ wie den Albali Rosado her. Der in Südspanien hergestellte Sherry findet bei den Spaniern seinen Weg häufiger auf den Tisch, als bei uns Deutschen das Bier. Sherry wird in verschiedenen Versionen von schwach bis hochprozentig angeboten. Auch bei uns ist er ein gern gesehener Aperitif oder Digestiv und eignet sich besonders vor und nach einem herzhaftem Essen. Süße Sherrys sind solo als Dessert und somit als Digestiv geeignet. Trockene Sherrys werden als Aperitif gereicht und wirken appetitanregend. 

Ein spanischer Abend mit einem Sherry, einem Rotwein aus La Rioja und Tapas lohnt sich an einem lauen Sommerabend auf der Terrasse in jedem Fall, nicht nur um Urlaubserinnerungen aufzufrischen. 

Teil 4 „Griechenland“ erscheint am 27. August 2018 !

Mehr als nur Tapas und Paella !

Auf die Pilze, fertig, los! – Teil 3

Pilze richtig Zubereiten
Wer Steinpilze und Pfifferlinge liebt, sollte wissen: diese können nicht gezüchtet werden. Das ist einer der Gründe warum Pilz-Liebhaber und Sammler im Spätsommer und Frühherbst in die Wälder strömen, um ihre Lieblinge zu finden.
Wichtig: Sollten Sie selbst sammeln und kein sachverständiger Pilzsammler sein, zeigen Sie ihren Fund vor dem Verzehr immer einem Experten! 
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kaufen Sie ihre frischen Pilze auf dem Wochenmarkt. Dort erkennt man ihre Qualität an ihrem frischen Geruch und prallen Äußeren. Schmierige Kanten oder gar angetrocknete Schnittkanten, haben an einem frischen Pilz nichts zu suchen.  

Zubereitungstipps
Ob Suppe, Salat, Soße oder einfach nur so, das „Fleisch des Waldes“ ist so vielfältig einsetzbar, wie kaum ein anderes Nahrungsmittel. 

Wir haben für Sie im Folgenden ein leckeres, einfaches und schnelles Rezept herausgesucht, dass ihre Pilze zu einem Fest werden lässt: 

Kalbsschnitzel in Pilzrahmsauce für zwei Personen 

150 Gramm Champignons
1 Zwiebel 
2 Kalbsschnitzel (à 150 Gramm)
Salz 
Pfeffer
2 EL Öl
1/2 EL Butter
100 Milliliter Weißwein bzw. Sherry (wenn es alkoholfrei sein soll schmeckt auch Apfelsaft)
2 TL Senf (körnig)
200 Gramm Schlagsahne
0,5 Bund Kerbel oder

Zubereitung 

1. Die Pilze putzen (bitte unsere Tipps zum richtigen putzen beachten) und in Scheiben schneiden. Trockengetupfte Schnitzel salzen und pfeffern, die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. 

2. 1 EL Ö̈l in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und das Fleisch von beiden Seiten ca. 1 Minute scharf anbraten, danach auf einen Teller legen. Nun das restliche Öl und die Butter in die Pfanne geben. Die Pilze darin 2 bis 3 Minuten unter wenden anbraten, abschließend salzen und pfeffern. 

3. Jetzt die Zwiebeln dazugeben und ca. 1 Minute mit anbraten. Mit Wein oder Apfelsaft ablöschen und kurz aufkochen lassen. Senf und Sahne einrühren und nochmals aufkochen. 

Die Kerbel-Blätter abzupfen, kurz abwaschen, trocken schütteln und klein hacken. Nach eigenem Gusto zur Soße geben und abschmecken. Nun können die Schnitzel hinein gelegt werden und zugedeckt bei kleiner Hitze wenige Minuten in der Soße ziehen. 

Dazu passen Kartoffeln, ein Salat oder Spätzle.

Wir wünschen guten Appetit!

 

Und immer die alte Frage: Darf man Pilzgerichte aufwärmen? 
Ja! Pilzgerichte aufwärmen ist nicht gefährlich, so lange das Gericht vorher im Kühlschrank und nicht längere Zeit außerhalb gestanden hat. Pilze eignen sich übirgens auch gut zum Einfrieren. So hat man auch nach der Pilzsaison noch Freude an den seinen Lieblingsgerichten. 

 

Teil 4 unseres Pilze-Foodblogs erscheint am 23. August 2018 !

Pilze, das Fleisch des Waldes.

Kulinarische Sommerreise – Teil 2

Die kulinarische Sommerreise – zweiter Stop: Frankreich 

Die französische Küche gilt als „die Eine“ auf der Welt. Das Sprichwort „Essen wie Gott in Frankreich“ findet seine Begründung in der exzellenten Küche, die das Land vielerorts bietet. Denkt man an Sommer in Frankreich, so denkt man meist an Südfrankreich, die Côte d´Azur und viele Meeresfrüchte, Gemüse, frische Kräuter und einen guten Wein. Wer an die Côte d´Azur denkt, denkt vielleicht auch an den „Salade nicoise“. Auch bei uns steht der „Salat Nizza“ auf beinahe jeder Speisekarte. Seine typischen Zutaten setzen sich aus grünen Bohnen, Zwiebel, gekochten Eiern, schwarzen Oliven, Tomaten und dem obligatorischen Thunfisch zusammen. 

Französisch begeistern – mit Lavendel-Eis 
Für einen besonderen krönenden Abschluss oder als einzelner Genuss bietet sich Lavendel Eis an. Begeistern Sie mit dieser Kombination aus Lavendel und Honig. Das Eis lässt sich leicht ohne Eismaschine selbst herstellen. 

Rezept für Lavendel-Eis (4 Portionen)
5 Stängel Lavendel 
120 g Zucker 
3 Eigelbe 
450 ml Sahne 
Abgeriebene Orangenschale von etwa ¼ Orange 
2 EL Lavendel Honig (für den Geschmack, zum Beträufeln) 

Zubereitung
1.
Den Lavendel waschen und trocken schütteln. Gemeinsam mit der Orangenschale, Zucker und Sahne in einem Topf unter ständigem Rühren langsam erhitzen.
Kurz bevor die Masse aufkocht die Sahne durch ein Sieb passieren. Die Eigelbe aufschlagen und die Sahne langsam zugießen.

2. Die entstandene Masse nun in eine Schüssel über ein Wasserbad geben und zu einer Rose abziehen. Das bedeutet, langsam zu rühren, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht wird. Um zu testen, ob das der Fall ist, entnehmen Sie etwas Masse auf einem Kochlöffel und pusten darauf. Bildet sich ein wellenförmiges Muster, ist die gewünschte Konsistenz erreicht.

3. Geben Sie die Masse in eine vorgekühlte Form und für mindestens fünf Stunden ins Gefrierfach. In der ersten Stunde muss die Masse noch alle 20 Minuten durchgerührt werden.

4. Vor dem Servieren die Form kurz mit heißem Wasser abspülen. So löst sich das Eis leichter. Schneiden Sie es nach Wunsch auf und garnieren Sie es mit Lavendelzweigen. Zum Abschluss beträufeln Sie das Eis mit dem Lavendelhonig.

Weinempfehlung
Dazu passt ein leichter Sauvignon blanc oder ein Riesling edelsüß als Dessertwein.

Teil 3 „Spanien“ erscheint am 20. August 2018 !

La cuisine française !

Auf die Pilze, fertig, los! – Teil 2

Pilze richtig lagern und verarbeiten
Da sind sie nun zuhause auf dem Küchentisch. Die ersten Pilze der Saison. Nun gilt es diese richtig zu verarbeiten und unter Umständen zu lagern, um lange Freude daran zu haben. Pilze gelten als echte Sensibelchen und stellen daher hohe Ansprüche was Verarbeitung und Lagerung angeht. Die Mühe lohnt sich! Schließlich bekommen Sie ein Lebensmittel was sehr viel Eiweiß, Mineral- und Ballaststoffe liefert und dazu noch kalorienarm ist. Nicht zu vergessen: der unvergleichlich aromatische Geschmack! 

Pilze richtig putzen
Pilze müssen geputzt werden, um im Gericht nicht nur Sand und Erde zu verteilen. Zum Reinigen ist eine Pilzbürste von Vorteil. Diese Bürsten sind klein und haben weiche Borsten. So können Sand und Erde am einfachsten entfernt werden. Wasser hat dagegen einen erheblichen, negativen Einfluss auf die Lagerfähigkeit und den Geschmack. Erst einmal einfach mit der Bürste gesäubert, können Pilze einige wenige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Niemals in verschlossene Tüten 
Achten Sie darauf, Pilze niemals in verschlossenen Behältnissen oder Tüten zu lagern. Pilze entziehen der Luft permanent Wasser und brauchen Raum, damit das Wasser verdunsten kann. In einer verschlossenen Box würden sie schnell verderben. Ob der Stil entfernt werden sollte, hängt von der Pilzsorte ab. Manche können sehr faserig sein, andere hölzern. Das Stil-Ende sollte jedoch immer entfernt werden. 

Pilze am besten direkt verarbeiten 
Wenn Sie ein optimales Geschmackserlebnis erfahren möchten, verarbeiten und verspeisen Sie Pilze immer direkt. Bei der Zubereitung sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Ob gekocht, gebraten, gegrillt, gefüllt, frittiert oder gebacken, Pilze sind immer ein Genuss. Als Suppe, Hauptspeise, Beilage oder pur. Im Salat oder als Soße, Pilze sind so vielseitig und dabei so geschmacksintensiv wie kaum ein anderes Lebensmittel.

 

Teil 3 unseres Pilze-Foodblogs erscheint am 16. August 2018 !

Pilze, das Fleisch des Waldes.

Kulinarische Sommerreise – Teil 1

Die kulinarische Sommerreise – erster Stop: Italien 

Was verbinden Sie mit Italien? Roten, vollmundigen Wein? Leidenschaftliche Pizzabäcker? Knusprige Focaccia und seidige Pasta? Italiens Küche entführt nicht nur in ein Urlaubsgefühl, sondern auch in ein Land, das seine Küche zum kulturellen Erbe zählt. Modena, die Stadt des Parmesan und des Balsamico Essig definiert sich bis heute über ihre besonderen Produkte, die bis zu zwölf Jahre und mehr gereift sind und ein explodierendes Geschmackserlebnis versprechen. 

Essen als nationale Leidenschaft
Essen ist für die Italiener eine nationale Leidenschaft. Sie vereint in sich unter anderem etruskische und griechische Elemente, was der römischen Kultur und dem Weltreich Cäsars zu verdanken ist. Broccoli, Artischocken, Zuckererbsen, Aubergine und Zucchini sind Gemüse, deren ursprüngliche Verwendung für Gerichte, sich in den alten römischen Küchen Italiens befindet und den Weg vor langer Zeit in unsere Küchen gefunden hat. Das eine typische Gemüse für Italien gibt es nicht. Das angenehme Klima ermöglicht eine solche Vielfalt an Gemüse, das man nicht ein einziges herausdeuten kann. In der deutschen Küche hat es vermutlich die Tomate als das italienische Gemüse am häufigsten auf unsere Teller geschafft. Tomatensoße, Caprese, Tomatensalat oder Tomate pur. Die Tomate gibt uns das Gefühl von etwas Sonne auf unserem Teller und ist so selbstverständlich geworden, dass man sie nicht mehr wegdenken kann. Was wäre ein Familienessen ohne die beliebten Spaghetti Bolognese? Und wie schön ist ein Sommerabend, mit einem Glas Weißwein und etwas Caprese aus frischen Tomaten, Mozzarella und Basilikum? 

Frische Sommergerichte aus Italien
Die italienische Küche bietet durch ihre Vielfalt nicht nur schwere Pasta oder Fleischgerichte, sondern auch unzählige frische Sommergerichte. Eine gekochte Artischocke ist nicht nur ein Hingucker auf dem Tisch, ihr feinherber Geschmack der sich in dem fleischigen Blütenboden und den fleischigen Teilen der Blütenblätter versteckt, passt wunderbar zu einer Vinaigrette aus Essig, Öl, Pfeffer, Salz und etwas Knoblauch. Sie gilt zudem durch ihre Bitterstoffe als verdauungsfördernd und appetitanregend und wird auch gerne zu herzhaften Fleischgerichten gereicht. Als leichte Vorspeise empfiehlt sich zu Artischocke ein leichter Sauvignon Blanc. Wird eine Hollandaise als Sauce gereicht, empfiehlt sich ein Chardonnay ohne Barrique-Note. So steht einem sommerlichen Abend mit italienischem Flair nichts mehr im Wege. 

Teil 2 „Frankreich“ mit leckerem Lavendel-Eis-Rezept erscheint am 13. August 2018 !

La dolce vita !

Auf die Pilze, fertig, los! – Teil 1

Pilze – beliebter Genuss in der zweiten Jahreshälfte
Der Spätsommer und Herbst bieten Gemüse im Überfluss. Besonders Pilzgerichte jeder Art haben nun Saison. Feiern Sie die neue Jahreszeit mit leckeren Pilzgerichten! Das Besondere an Pilzen: sie können sowohl als Beilage als auch als Hauptgericht zubereitet werden. 

Festfleischig und aromatisch
Viele Vegetarier und Veganer schwören auf festfleischige, aromatische Austernseitlinge. Dieser wird gerne als Kalbfleischpilzbezeichnet, da er eine vergleichbare Farbe und Konsistenz besitzt. Im Geschmack kommt er sehr mild daher und sollte aus diesem Grund goldbraun gebraten werden. Auf diese Weise entwickelt er verstärkte Röststoffe, die Pilze allgemein so würzig werden lassen.
Ein Leberreischling, ein Baumpilz, kann sogar wie ein Steak zubereitet werden, während die uns so bekannten Champignons gerne als Beilage zu Fleisch, Nudeln und auch in Salaten oder für Suppen dienen. 

Lassen Sie sich beraten
Auf Wochenmärkten können Sie im Spätsommer bereits im Pilzhimmel schwelgen. Lassen Sie sich beraten, welche Pilze sich für welches Gericht eignen. Sollten Sie auch selbst auf die Suche gehen wollen, sollte Sie jedoch immer gut vorbereitet sein. 

Deswegen gilt:
Sollten Sie selbst Pilze gesammelt haben, essen Sie nur jene Pilze, die Sie einem Sachverständigen, zum Beispiel einem dafür ausgebildeten Apotheker, vorgelegt haben. Schnell kann ein Pilz der Essbar aussieht, tödlich sein. Auch ein Pilzbuch reicht bei Laien-Sammlern zur Bestimmung nicht aus. 

Bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e. V. (www.dgfm-ev.de) können Sie sich über einen Pilzberater in ihrer Nähe informieren.

 

Teil 2 unseres Pilze-Foodblogs erscheint am 09. August 2018 !

Pilze, das Fleisch des Waldes.

Die Avocado – Trend mit Nebenwirkungen

Die Avocado, eine grüne, birnenförmige Butterfrucht. Anders als die Bezeichnung der Butterfrucht vermuten lässt, enthält die Avocado keine Butter, dafür eines der gesündesten Fette, das reichlich ungesättigte Fettsäuren enthält. Zudem enthält sie eine grosse Menge an lebenswichtigen Vitaminen wie z. B. Vitamin A, Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Biotin und Vitamin E. Aus diesem Grund wundert es nicht, wie gut das Fett der Avocado den Cholesterinspiegel regulieren kann. Worauf achtet man beim Kauf und der Lagerung von Avocados? Wie erkennt man eine reife Avocado und wie kann man sie zubereiten? Und wieso sollte man auch über Alternativen nachdenken? Antworten auf diese Fragen sowie leckere Ideen für Rezepte, haben wir für Sie im Folgenden zusammengestellt. 

Die Avocado 

Avocadobäume können eine beeindruckende Größe erlangen und erinnern mit ihrem Laub an Walnussbäume. Die Avocado kennen wir selbst meist als eine birnenförmige und ebenso kleine Frucht, aber sie kann auch Kindskopfgröße erreichen. Diese extrem großen Sorten gelangen kaum in den Handel, da sie nicht gut lagerfähig sind und in Europa bisher wenig Liebhaber gefunden haben.

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    Die Geschichte der Avocado reicht weit zurück. Schon vor über 10.000 Jahren begann die Kultivierung in den tropischen Gebieten der Erde. Heute wächst sie auch in den Subtropen, wie Südspanien und Israel. Führende Avocado-Prouzenten sind derzeit Nord- und Zentralamerika. Die meisten Avocados, die wir in den Supermärkten finden, stammen dennoch aus Südspanien, Israel, Mexiko oder auch aus Südafrika. 

    Was ist bei Kauf und Lagerung zu beachten?
    Beim Kauf und der Lagerung von Avocados sollten Sie einige wichtige Dinge beachten: Wählen Sie unreife Avocados! 

    Da Avocados selten am Baum reifen und erst am Boden zur Nachreifung kommen, sollten Sie die weichen Avocados im Supermarkt lieber nicht kaufen. In der Natur fallen Avocados aus zum Teil großer Höhe und unreif auf den Boden. Erst dort reifen sie nach. Einmal gereift, verderben sie relativ schnell. Daher werden Avocados, direkt nach dem Pflücken noch unreif in die Bestimmungsländer transportiert.

    Kaufen Sie eine weiche Avocado, dann werden Sie zu Hause vermutlich feststellen, dass die Frucht innen schwarze ungenießbare Stellen aufweist. Wählen Sie daher immer feste und unreife Avocados, die Sie dann selbst bei sich zu Hause reifen lassen. 

    Wie lässt man eine Avocado reifen?
    Wickeln Sie die feste Avocado – am besten gemeinsam mit einem Apfel – in eine Papiertüte oder in Zeitungspapier und lagern Sie sie bei normaler Zimmertemperatur (keinesfalls direkt auf oder über der Heizung). Das Reifegas des Apfels (Ethylen) fördert die Reifung der Avocado. Je nach Reifegrad beim Kauf kann es zwischen zwei und zehn Tagen dauern bis die Frucht zum Verzehr bereit ist. Von einer Reifedauer von etwa 10 Tagen ist jedoch nur auszugehen, wenn Sie beispielsweise in Spanien eine frisch gepflückte Avocado direkt vom Bauern kaufen. Die Avocados welche in Supermärkten zu haben sind, benötigen meist nur rund fünf Tage für ihren Reifeprozess, da sie schon eine längere Reise hinter sich haben. 

    Wichtig: Legen Sie eine Avocado nie in den Kühlschrank! Sie bekommt eine gummiartige Konsistenz und verliert ihren Geschmack. 

    Wann ist die Avocado nun endlich reif? 
    Am einfachsten ist es, wenn Sie die Sorte ihrer Avocado kennen. Meist ist es in den Geschäften üblich, die Avocadosorte auf die Kiste oder die Preistafel zu schreiben. In Mitteleuropa heißen die häufigsten Sorten „Fuerte“ und „Hass“. Fuerte-Avocados haben eine eher glatte, grüne Schale und sind im Geschmack mild. Hass-Avocados haben einen würzigen Geschmack und eine stark genoppte Schale. Was hat nun die Sorte mit dem Reifegrad zu tun? Ganz einfach: 

    Fuerte-Avocados sollten keinesfalls schwarze Stellen aufweisen. Bei ihnen sind schwarze Stellen auf der Schale ein Hinweis dafür, dass die Frucht bereits teilweise schlecht ist. 

    Wenn Sie eine Hass-Avocado gekauft haben, dann wird deren Schale mit zunehmender Reife schwarz. Die schwarze Schale ist in diesem Fall kein Zeichen von Verderb, sondern Hinweis auf einen perfekten Reifezustand. Allerdings sollte die Frucht auch auf Fingerdruck leicht nachgeben. 

    Wie verarbeitet man eine Avocado?
    Die einfachste Art eine Avocado zu essen, ist wohl die reine, pure Variante. Vielleicht mit etwas Zitronensaft oder sogar mit Zitronensaft und Zucker? 

    Schneiden Sie die Avocado der Länge nach auf und schneiden Sie dabei um den Kern herum. Drehen Sie die beiden Hälften in entgegengesetzte Richtungen, um sie von einander zu lösen. Wenn Sie sich eine Hälfte der Avocado aufheben wollen, verwenden Sie hierfür jene Hälfte mit Kern und entfernen Sie diesen vorerst nicht! 

    Der Avocado-Kern enthält besondere Enzyme, die dafür sorgen, dass die angeschnittene Frucht länger hält, solange der Kern noch in ihr liegt. Der Kern an sich ist ebenso sehr gesund. Auf einer Muskatnussreibe gerieben, kann er in Smoothies gegeben werden und gilt als eine perfekte Ergänzung zu jedwedem Superfood-Smoothie. Die Avocado allein ist eines der reichhaltigsten Superfoods. 

    Mit einem Löffel können Sie das Fruchtfleisch aus den Fruchthälften herausheben. Wenn Sie lieber Würfel machen möchten, können Sie das Fruchtfleisch noch in der Schale mit einem Messer „im Karomuster“ einschneiden und die fertigen Würfel mit dem Löffel herausnehmen. Sollten Sie nicht gleich alle Würfel verwenden, oder allgemein das Fruchtfleisch vor der sogenannten Oxidation schützen wollen (das Fruchtfleisch einer Avocado verfärbt sich schnell dunkel), dann beträufeln Sie es mit etwas Zitronensaft. 

    Da schon ein Esslöffel einer Avocado ausreicht, um Sie mit ihren wertvollen, ungesättigten Fettsäuren zu versorgen, ist eine Guacamole ein mehr als gesunder Dip. Nehmen Sie: 

    2 Reife Avocados (Hass)
    1 kleine Zwiebel
    1 Jalapeños, eingelegt, oder 1 Chilischote, frisch, grün (nach Geschmack)
    1 Tomate
    Salz
    1 Limette (den Saft)
    nach Belieben: Creme Fraiche

    Die Avocados schälen und mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken oder pürieren. Sofort den Limettensaft dazugeben, damit die Avocado nicht braun wird.
    Zwiebel, Jalapeño oder frische Chili und Tomate mit Schale in kleine Würfel schneiden und unterrühren. Jetzt noch mit Salz abschmecken und je nach Geschmack mit Knoblauch oder Creme Fraiche abschmecken.

    Die Avocado war schon auf der ganzen Welt beliebt, bevor die Welt das Wort überhaupt „Superfood“ kannte. In Taiwan und auf den Philippinen wird ein flüssiges Dessert aus einer pürierten Mixtur aus Avocados, Milch und Zucker zubereitet. In Indonesien ist Alpukat beliebt, ein Shake aus Avocados, braunem Rohzucker, Kakao und „gecrushtem“ Eis. Wichtig bei der Verarbeitung all dieser Avocado-Genüsse: achten Sie auf das Bio-Siegel! 

    1/2 Avocado(s), reif
    1/2 Tasse Espresso, kalt, oder starker Kaffee
    1/2 Tasse Kondensmilch, gesüßte, z.B. Milchmädchen
    2 Tasse/n Eiswürfel oder besser „gecrushtes“ Eis
    2 TL Vanillezucker 

    Mixen Sie alles zu einer cremigen Masse und verzieren Sie es nach indonesischer Art mit frischer Minze. Die Indonesier reichen diesen Shake gerne auf Reis. Einfach eiskalt ist er ebenso ein erfrischender und gesunder Genuss. 

    Auf der Suche nach Alternativen
    Der Anbau von Avocados bringt einen extrem hohen Wasserverbrauch von ca. 1000 Litern pro Kilo(!) mit sich. Dies ist besonders in sowieso wasserarmen Ländern ein mehr als unvorteilhafter Tatbestand. Zudem erhöht der verstärkte Einsatz von Pestiziden die Verschmutzungsgefahr des Trinkwassers.

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    Umweltschützer und Wissenschaftler warnen aus diesen Gründen vor einem intensiven Anbau der Avocado. Pinienwälder in Mexiko werden für ihren Anbau abgeholzt, seltene Tierarten sterben. Wer Bio-Standards im Anbau gewährleistet haben will, darf keine Avocados aus Chile, Mexiko und anderen tropischen Ländern kaufen. Die Alternative sind Avocados aus Südspanien oder Israel, die das EU-Biosiegel tragen. Zudem schlagen weite Transportwege in Kühlboxen in der Ökobilanz negativ zu Buche. Eine wirkliche Alternative zu dem nussig-öligen Geschmack einer Avocado gibt es bisher nicht. Der hauseigene Anbau aus einem Kern heraus wird nie eine Frucht tragen, da sich die Avocado nicht selbst befruchten kann. Früchte die die Avocado zwar nicht im Geschmack aber in den Nährstoffen teilweise ersetzen können, sind beispielsweise Papayas die einen hohen Anteil an Vitamin A, C und E sowie Mangnesium und Folsäure enthalten. Oliven enthalten, so wie die Avocado, Vitamin A und E, außerdem noch Vitamin B1, B2, B6 und Vitamin C. Außerdem Phosphor, Calcium, Eisen, Magnesium und Zink. Oder auch Süßkartoffeln. Sie enthalten viel Vitamin E und C, viele weitere Vitamine, v Antioxidantien, außerdem Biotin, Eisen, Kupfer, Folsäure und Mangan. Aber auch bei diesen Lebensmitteln sollte man immer auf das Bio-Siegel achten. Sie können die Avocado an sich nicht ersetzen, bieten aber einen für die Umwelt bessere und nachhaltigere Anbauweise als Avocados aus Chile oder Mexiko.

Gesund, lecker aber umstritten !

Grillgenuss für verschiedene Geschmäcker

Der Sommer ist da und bringt uns viele gemütliche Grillabende mit. Wir werden eingeladen und sind häufig selber Gastgeber am Grill. Um keine geschmackliche Langeweile aufkommen zu lassen, lohnt sich ein Blick auf die große Vielfalt der Grillrezepte. So unterschiedlich wie die Geschmäcker Ihrer Grillgäste sind auch die Geschmacksrichtungen der Rezeptideen. Egal ob Fleisch- oder Gemüseliebhaber: Jeder kommt auf seine Kosten. Wir haben für Sie zwei geschmacklich sehr unterschiedliche Rezepte für den Grill ausgewählt, die beide zu begeistern wissen und deren Zubereitung nicht kompliziert ist: 

Hüftsteak in pikanter Marinade (Zutaten für 4 Personen)

4 Hüftsteaks vom Rind
4 EL Sojasoße
100 ml Rotwein (trocken)
2 Knoblauchzehen
1 cm Ingwer
1 Limette
1 TL rote Pfefferkörner
1 TL Sambal Oelek
1 TL Nelkenpulver  

Zubereitung: 

Geben Sie alle Zutaten für die Marinade in eine Schüssel und vermischen Sie sie gut miteinander. Anschließend die Hüftsteaks hinein legen und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank in der Marinade ziehen lassen. 

Nach dem Marinieren das Fleisch auf den Grill geben und zwei Minuten von jeder Seite scharf angrillen. Lassen Sie nun die Steaks in der indirekten Zone gar ziehen. Die Dauer hängt von der Dicke der Fleischstücke ab. Benutzen Sie gegebenenfalls ein Fleischthermometer zur Überprüfung. Wichtig: Das Thermometer von der Seite aus bis in die Mitte des Steaks stecken. Als Beilage bietet sich ein bunter Salat oder die klassische Folienkartoffel mit einem Creme aus Quark und frischen Kräutern an. 

Grillauberginen mit orientalischer Füllung (Zutaten für 4 Personen)

2 Auberginen
1,5 Zweige frische Minze
2 Tomaten
einige Walnüsse (ca. eine Handvoll)
1,5 EL Honig
130 g Ziegenkäse
7 getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten
½ EL Öl der Tomaten
½ EL Harissapaste
½ gestrichenen TL Kreuzkümmel (gemahlen)
2 Knoblauchzehen
etwas Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack 

Zubereitung 

Die Knoblauchzehen schälen und anschließend pressen. Schneiden Sie die Auberginen längsseits durch und höhlen Sie sie soweit aus, dass noch etwa 3 cm von der Auberginenschale bleiben. Mit einer Mischung aus etwas Olivenöl, der Hälfte des gepressten Knoblauchs und Salz nach Belieben wird nun das Innere der Aubergine eingepinselt. 

Reiben Sie den Ziegenkäse und hacken die Minzblätter sowie die Nüsse. Nun schneiden Sie die getrockneten Tomaten in sehr kleine Stücke und die frischen Tomaten in etwas größere Würfel. Alles mit Honig, Tomatenöl, Harissapaste, restlichem Knoblauch und dem Kreuzkümmel gut vermengen. Schmecken Sie die Füllung ab und würzen gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer nach. 

Die halbierten Auberginen werden vor dem Füllen mit der Haut nach oben auf den Grill gelegt und so lange gegrillt, bis die Innenseite Farbe annimmt (ca. 10 Minuten). Zum Befüllen die Hälften vom Rost nehmen und die Mischung in den Auberginen verteilen.Im Anschluss noch einmal für ca. 10 Minuten mit der Haut nach unten auf den Grill legen, bis der Käse geschmolzen ist. 

Wir wünschen Ihnen „Guten Appetit“

Fleisch und Gemüse vom Grill mal anders !

Der Klassiker: Eistee

Um den klassischen Eistee selbst zu machen, bedarf es nicht vieler Zutaten:

1 L Wasser

8 TL schwarzer Tee

1 Zitrone (in Scheiben geschnitten)

Eiswürfel

• brauner Rohrzucker (nach Belieben)

Zubereitung:
1 Liter Wasser aufkochen und auf ca. 90 Grad abkühlen lassen. Den schwarzen Tee hinzugeben und ca. 5 Minuten ziehen lassen. Dann noch die Zitronenscheiben zugeben, mit Eiswürfeln auffüllen und in den Kühlschrank stellen.

Wer es etwas süßer mag, fügt noch ein wenig braunen Rohrzucker hinzu.

Erfrischend fruchtig !

Eis OHNE Eismaschine selber machen !

Die meisten Rezepte für selbst gemachtes Eis setzen eine Eismaschine voraus. Nicht so das folgende Rezept.

Mit nur zwei Zutaten lässt sich nämlich schon eine herrlich süße Basis schaffen, die nach belieben verfeinert werden kann.

Dazu wird (gut gekühlte!) Sahne steif geschlagen und anschließend unter Rühren gesüßte Kondensmilch hinzugefügt (gaaanz langsam).

Das Verhältnis von Sahne zu Kondensmilch sollte etwa 1:1 betragen. Wer es nicht ganz so süß mag, gibt etwas mehr Sahne hinzu.

Die fertige Eismasse kann nun in Schälchen gefüllt werden und ist nach mindestens 4-5 Stunden im Tiefkühlfach fertig.

Alternativ können noch weitere Zutaten hinzugemixt werden, etwa frische Fruchtstückchen, Backkakao, Nusssplitter – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wir sagen: Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren.

Die beste Abkühlung im Sommer !

Moink Balls

Sommerzeit ist Grillzeit und daher präsentieren wir Ihnen an dieser Stelle ein etwas aussergewöhnliches Rezept.

Moink Balls sind nichts anderes als Rindfleischhackbällchen, die mit Bacon umwickelt und dann gegrillt werden. Wie so häufig im BBQ-Bereich, stammt die Idee dazu aus den USA, genauer gesagt aus dem amerikanischen BBQ-Forum BBQ-Brethren. Moink bedeutet nichts als als „Muuuh“ (Kuh) und „Oink“ (Schwein).

Zutaten (für ca. 25 Moink Balls)

1 kg Rinderhackfleisch (20-25% Fettanteil)

5 EL BBQ Rub

5 Scheiben Bacon

250 ml Barbecue Sauce

 

1. Als erstes wird das Hackfleisch zusammen mit dem BBQ Rub gut durchgeknetet, so dass sich der Rub gut im Fleisch verteilt. Anschließend werden daraus Fleischbällchen mit jeweils ca. 40 g Gewicht geformt. Diese Fleischbällchen werden mit einer Scheibe Bacon umwickelt, welcher mit einem Zahnstocher fixiert wird.

2. Gegrillt werden Moink Balls indirekt. Man kann sie bei hoher Hitze innerhalb von 20 Minuten bei etwa 200 Grad zubereiten, oder man macht sie low & slow bei rund 120 Grad.

Letztere Variante ist deutlich empfehlenswerter, da dass Hackfleisch dann einfach saftiger bleibt. Die Garzeit beträgt ca. 60 Minuten bei 120 Grad indirekter Hitze.

3. Nach 40 Minuten werden die Moink Balls mit Barbecue-Sauce glasiert. Dazu nimmt man die Moink am Zahnstocher und tunkt sie einfach in die Barbecue-Sauce.

Tipp: Wenn die Barbecue Sauce vor dem Glasieren 5 Minuten im Grill vorgewärmt wird, ist sie etwas dünnflüssiger und die Moink Balls lassen sich besser in die Sauce tunken.

4. Anschliessend grillt man die Moink Balls weitere 20 Minuten indirekt weiter, bis sie eine Kerntemperatur von ca. 68 Grad haben. Man sollte mit der Kerntemperatur nicht zu weit hoch gehen. Es ist nicht tragisch, wenn die Moink Balls eine Kerntemperatur von 70 oder auch 72 Grad erreichen. Viel höher sollte man jedoch nicht gehen, da die Fleischbällchen sonst trocken werden

Das war es. Wir wünschen viel Spaß beim ausprobieren und einen guten Appetit.

 

Mit freundlicher Genehmigung von https://bbqpit.de

BBQ-Hackfleischbällchen mit Speck

Sommerlicher Limetten-Käsekuchen

Zutaten:

100 g Butter

180 g Butterkekse

800 g Doppelrahm-Frischkäse

1 Päckchen Vanillezucker

100 g Sahne

150 g Zucker

3 EL Speisestärke

2 Eier

4 EL (frisch gepresster) Limettensaft

 

Zur Dekoration:

2 Limetten

evtl. Schlagsahne

 

  1. Eine runde Springform (ca. ø 26cm) mit Backpapier auslegen. Die Butter bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Parallel dazu die Kekse fein zerkrümeln. Das klappt gut in einem Mörser oder einem Gefrierbeutel. Anschließend mit der geschmolzenen Butter und dem Vanillezucker vermischen. Die Masse auf dem Boden der Form verteilen und fest andrücken, so dass ein schöner Boden entsteht. Backofen auf 180 Grad vorheizen.

  1. Jetzt den Frischkäse mit der Sahne und den Eiern verrühren, langsam den Zucker zugeben und am Schluß die die Stärke und den Limettensaft unterrühren. Die Masse gleichmäßig auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Auf der mittleren Schiene (Temperatur auf 160 Grad reduzieren) ca. 40-45 Minuten backen. Wenn er zu braun wird, mit Backpapier abdecken.
    Anschließend in der Form komplett auskühlen lassen.

  1. Zur Dekoration kann eine Limettenscheibe mit einem Klecks Schlagsahne garniert werden. Bitte vergessen Sie dabei nicht, die Limette heiß abzuwaschen, bevor Sie in Scheiben geschnitten wird.

 

Guten Appetit!

Der perfekte Kuchen für warme Sommertage !

Maischolle – der Klassiker aus dem Nordatlantik

Einer der beliebtesten und meistverkauften Speisefische unserer Zeit ist die Scholle – die auch unter dem Namen Goldbutt bekannt ist. Obwohl der im Nordatlantik gefischte Seefisch das ganze Jahr über verfügbar ist, herrscht im Frühling geradezu ein Run auf den Plattfisch. Dann nämlich, wenn unter der Bezeichnung „Maischolle“ zahlreiche leckere Rezepte auf den Speisekarten des Landes stehen.

Doch warum heisst die Scholle auf einmal „Maischolle“?

Eine der verschiedenen Erklärungen für diesen Namen ist eher praktischen Gründen geschuldet: Im Frühjahr, wenn die Fischer nach dem harten Winter wieder zu Ihren Fanggründen herausfahren konnten, gehörte die Scholle oft zu den ersten Fängen, so dass sich mit der Zeit der Name „Maischolle“ eingebürgert hat.

Bei den im Frühjahr gefangenen Schollen ist das Fleisch noch nicht sehr fest, was es besonders bekömmlich macht und so hat es sich eingebürgert, dass (vor allem in den Küstenregionen) im Mai/Juni die Maischolle auf den Speisekarten steht.
Überhaupt sollte die Scholle auf keinem Ernährungsplan fehlen. Immerhin ist sie reich an Eiweiß und Vitaminen und liefert wertvolles Jod und Omega-3-Fettsäuren.

Wenn Ihnen jetzt das Wasser im Munde zusammenläuft, müssen Sie sich natürlich nicht selbst an den Herd stellen. In unseren Karstadt Restaurants bieten wir täglich ab 11 Uhr die Maischolle nach „Finkenwerder Art“ an – der mit Abstand bekanntesten Zubereitungsart.

Möchten Sie die Maischolle „Finkenwerder Art“ einmal selbst am Herd zaubern, probieren Sie es am besten mit diesem traditionellen Rezept:

Maischolle „Finkenwerder Art“

Sie brauchen:

• 4 ganze Schollen, küchenfertig (je 350 – 400 g) 

• 100 g Mehl 

• 300 g Speck, gewürfelt 

• 150 g Zwiebeln, gewürfelt 

1 EL Öl (am besten Sonnenblumenöl) 

Zubereitung:

Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne und braten Sie die vorher in Mehl gewendeten Schollen von beiden Seiten bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten an. Zuerst die dunkle, dann die helle Seite.

Gleichzeitig braten Sie die Speckwürfel in einer zweiten Pfanne knusprig an und geben die Zwiebelwürfel dazu (bis sie glasig sind).

Nun die fertig gebratene Scholle mit der hellen Seite nach oben auf einen Teller legen, und mit den Speck- und Zwiebelwürfel bestreuen. 

Dazu passen Petersilienkartoffeln, Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln.

Wir wünschen einen guten Appetit.

Maischolle Finkenwerder Art

Was lange währt wird endlich gut – die Spargelzeit hat ihren Zenit erreicht !

Endlich ist es so weit: Die lang erwartete Spargelzeit hat – witterungsbedingt mit etwas Verspätung – endlich begonnen und das weiße Gold hat wieder Einzug in die Restaurants, Wochen- und Supermärkte gehalten.

Egal ob ganz klassisch mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise oder aber mit Schnitzel, Fischfilet und anderen Beilagen – bis zum offiziellen Ende der Spargelzeit am 24. Juni kann nun wieder nach Herzenslust geschlemmt werden.

Und während die Preise für frischen Spargel erst in wenigen Wochen purzeln, genießen Sie schon jetzt täglich ab 11 Uhr in unseren Karstadt Restaurants frischen Spargel aus der Region zum besten Preis. Dafür arbeiten wir mit rund 20 Spargelhöfen in ganz Deutschland zusammen.

Doch woran erkennt man eigentlich frischen Spargel? Die Antwort ist ganz einfach: Frischer Spargel bricht leichter und wenn man die Stangen aneinander reibt, quietschen sie. Außerdem sollte die Schnittfläche glatt und feucht sein.

Übrigens: Spargel schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern bringt auch gesundheitlich einige Vorteile mit. So haben 100 Gramm gekochter Spargel nur 13 kcal und 0,1 g Fett, dafür aber zahlreiche bioaktive Pflanzenstoffe, Calcium und Vitamine.
Seine positiven Eigenschaften als Schlankmacher gelten natürlich nur, wenn er nicht in Butter oder fettiger Sauce ertränkt wird.

Wenn Sie jetzt Appetit bekommen haben, hier ein kleines Rezept zum einfachen nachkochen zu Hause:

Spargel mit Mango-Hollandaise und Wildreis

Sie brauchen:
• ¼ l Wasser
• 125 g Wildreis
1 TL klare Gemüsebrühe
• 2 kg frischen Spargel
• Wasser 
• Fondor (Gewürzmischung)
• 1 TL Zucker
130 g Butter
1 Mango
• 1/8 l Spargelwasser
• 1 Beutel Sauce Hollandaise (oder selbst gemachte Hollandaise)

Zubereitung:

Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen, den Reis zugeben und ca. 20 Minuten garen.
In der Zwischenzeit den Spargel waschen und schälen.

In einem Topf mit Wasser den Zucker und Fondor zum Kochen bringen. Die Butter und den Spargel hinzugeben und ca. 20 Minuten garen lassen, anschließend den Spargel abgiessen und das Spargelwasser auffangen.

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern trennen. Die eine Hälfte pürieren, die andere in kleine Würfel schneiden.

Das aufgefangene Spargelwasser wieder erwärmen und zusammen mit der Sauce Hollandaise unter Rühren aufkochen.

Geben Sie nach und nach bei geringer Hitze unter stetigem Rühren die Butter hinzu.

Wenn die Butter geschmolzen ist, werden Mangopüree und Mangowürfel hinzugefügt.

Servieren Sie den Spargel anschließend mit dem gekochten Reis und der Mango-Hollandaise.

Wir wünschen einen guten Appetit!

Die exotische Hollandaise mit Mango !

Rezept

Panierter Spargel

Zutaten (für 4 Portionen)

500 Gramm Spargel, frischer

250 Gramm Käse (Gouda oder Edamer), in Scheiben geschnitten

250 Gramm  Schinken, gekochter, möglichst große Scheiben

2 Ei(er), verquirlte

100 Gramm Mehl

100 Gramm Semmelbrösel

Öl zum Braten

Zubereitung

Zunächst müssen Sie den frischen Spargel schälen und in Salzwasser mit einem kleinen Stück Butter garkochen. Kleiner Tipp: Behalten Sie ihm dabei noch etwas „Biss“.

Anschließen müssen Sie jeweils 2-3 Stangen Spargel je nach Dicke mit einer Scheibe Gouda einwickeln und dann eine Scheibe Schinken darum wickeln und diese mit Zahnstochern feststecken.

Jetzt können Sie diese Spargel-Gouda-Schinken-Teilchen in Mehl wenden und anschließend leicht abklopfen. Im Anschluss durch das verquirlte Ei ziehen und zum Schluss im Semmelbrösel wälzen.

Zuletzt müssen Sie den Spargel nur noch in einer Bratpfanne mit erhitztem Öl so lange anbraten, bis er knusprig ist.

Dieses Gericht schmeckt super lecker und man braucht keine Beilagen mehr. Zudem kann man panierten Spargel heiß oder kalt essen – je nach Geschmack.

Spargel mal anders !

Frisch, lecker und herzhaft!

Gesunde Ernährung im Frühling

Der Frühling schreitet voran und wer ihm sportliche Folge leisten möchte, kommt jetzt schon mit einem erfrischen Sportprogramm und vor allem gesunder Ernährung wesentlicher fitter aus dem Winter. Obst, Salat und Gemüse sowie Kräutern der Saison. Erntefrischer Rhabarber, Bärlauch, Spinat und Spargel – bei dieser Komposition der gesunden Genüsse fehlt von Frühjahrsmüdigkeit jede Spur. Die Karstadt Restaurants präsentieren Ihnen den zweiten Teil unserer Frühlingsrezepte.

Rezept 1: Gemüse-Feta-Päckchen mit Radieschensalat

    Vitaminmix, Veggie-Überraschung, geschärft mit Ingwer und einem Topping aus feinherb-nussigem Schwarzkümmel: Zum Öffnen, schnuppern und genießen!

    Zutaten (für 4 Portionen)

    Für die PÄCKCHEN

    30 Gramm Ingwer (Bio)
    3 EL Honig (flüssig)
    1 EL Currypulver (oder die arabische Mischung „Baharat“, z. B. von 1001 Gewürze)
    5 EL Olivenöl
    Salz
    200 Gramm Broccoli
    200 Gramm Blumenkohl
    200 Gramm Karotte
    400 Gramm Schafskäse (Feta)
    150 Gramm Paprika (geschälte Paprikahälften aus dem Glas)
    2 Lauchzwiebeln

    Für den SALAT

    1 Kopfsalat
    40 Gramm Pinienkerne
    1 Bund Radieschen
    1 EL Honig (flüssig)
    1 TL Senf (mittelscharf)
    2 EL Limettensaft
    3 EL Olivenöl
    Pfeffer (frisch gemahlen)
    1 TL Schwarzkümmel

    Zubereitung

    Für die PÄCKCHEN:

    Spülen Sie den Ingwer ab und schneiden ihn ungeschält in feine Würfel. Nun müssen Sie diese in einer großen Schüssel mit Honig, der Gewürzmischung, 1⁄4 TL Salz, Öl und 2 EL Wasser verrühren.

    Jetzt ist es an der Zeit den Backofen auf 200 Grad (bei Umluft 180 Grad / bei Gas Stufe 4) vorzuheizen.

    Nun können Sie Brokkoli und Blumenkohl putzen, abspülen und anschließend in etwa 2–3 cm große Röschen schneiden. Gleiches gilt für die Möhren putzen, welche Sie geschält der Länge nach in dünne Streifen schneiden müssen. Jetzt können Sie den Brokkoli, Blumenkohl und die Möhren mit der Gewürzmischung in der Schüssel vorsichtig vermischen.

    Breiten Sie nun mehrere Bögen Backpapier auf der Arbeitsfläche aus und geben jeweils 1⁄4 der Gemüsemischung in die Mitte eines jeden Bogen.

    Nachdem der Schafskäse abgetropft ist, können Sie ihn in dicke Scheiben schneiden und grob zerbröseln. Gleiches gilt für die Paprika, welche Sie aber bitte in 1 cm große Würfel schneiden. Putzen Sie nun die Lauchzwiebeln und schneiden nur das Hellgrüne und Weiße in dünne Ringe. Käse, Paprika und Lauchzwiebeln müssen Sie anschließend auf dem Gemüse verteilen.

    Letztlich müssen Sie das Backpapier über dem Gemüse zu einem Päckchen zusammenfalten und gut verschließen sowie die Enden mit Küchengarn zusammenbinden. Die Päckchen nun auf ein Backblech legen und Käse sowie Gemüse im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene rund 25 Minuten backen.

    Für DEN SALAT:

    Putzen Sie zunächst den Kopfsalat und schneiden ihn nach dem trockenschleudern in kleinere Stücke. Die Pinienkerne müssen Sie in einer Pfanne ohne Fett anrösten, herausnehmen und abkühlen lassen. Von den Radieschen müssen Sie etwa 4 Stück in grobe Würfel schneiden.

    Jetzt können Sie die Radieschenwürfel mit Honig, Senf, Limettensaft und Öl mit einem Stabmixer zu einer Soße pürieren. Abschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Die restlichen Radieschen können Sie in dünne Scheiben schneiden und mit dem Kopfsalat, Pinienkernen, Schwarzkümmel und der Salatsoße vermischen. Final abschmecken, fertig!

    Leckeres Hackfleisch und gesundes Gemüse in einem Chicorée, ummantelt mit Speck. Dazu samtige Soße – einfach fantastisch!

    Zutaten (für 4 Portionen)

    SL: Für die Hackfüllung
    1 Bund Suppengrün (kleines)
    1 EL Öl
    350 Gramm Hackfleisch (gemischt; am besten Bio)
    Salz
    Pfeffer (frisch gemahlen)
    2 EL Tomatenmark
    1 Dose Tomate (gehackt)
    6 Stiele Oregano
    1 TL Honig

    Für die Béchamelsoße

    30 Gramm Butter
    30 Gramm Mehl
    200 Milliliter Gemüsebrühe
    200 Milliliter Milch
    Muskat (frisch gerieben)
    4 Chicorée
    8 Scheiben Bacon
    50 Gramm Bergbauern-Käse (z. B. von Bergader)

    Zubereitung

    FÜR DIE HACKFÜLLUNG:

    Suppengrün putzen, abspülen, fein würfeln. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin kräftig anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Tomatenmark dazugeben, kurz mit anbraten.

    Suppengrün ebenfalls dazugeben und kurz anbraten. Tomaten aus der Dose dazugießen und alles etwa 15–20 Minuten ohne Deckel kochen lassen. Oregano abspülen, trocken tupfen, 2/3 davon hacken und zum Hackfleisch geben. Füllung mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken, etwas abkühlen lassen.

    Inzwischen den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

    FÜR DIE BÉCHAMELSOSSE:

    Butter im Topf schmelzen, das Mehl auf einmal zufügen und die Mischung etwa 1 Minute unter Rühren andünsten. Brühe und Milch nach und nach dazugießen, dabei mit einem Schneebesen kräftig unterrühren. Die Soße etwa 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, vom Herd nehmen.

    Chicorée putzen, abspülen und 32 größere Blätter vorsichtig abtrennen. Restlichen Chicorée anderweitig verwenden (siehe Tipp). Jeweils 2 Chicoréeblätter aufeinanderlegen, etwas Füllung hineingeben, dann 2 Blätter als Deckel darauflegen und vorsichtig mit je einer Scheibe Bacon umwickeln. Die Hälfte der Béchamelsoße in eine Auflaufform gießen, die gefüllten Chicorées hineinlegen.

    Restliche Soße als breiten Streifen über den Chicorée gießen. Ziegengouda fein reiben und darüberstreuen. Im heißen Ofen etwa 30 Minuten überbacken. Herausnehmen, mit den restlichen Oreganoblättchen bestreut servieren.

    Tipp!
    Restlichen Chicorée in Streifen schneiden, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen und als Salat zum gebackenen Chicorée servieren.

    Das süße Leben wird in Frankreich lauwarm serviert. Immer saftig und etwas säuerlich durch den Rhabarber – das Gemüse mit Stiel!

    Zutaten (für 12 Portionen)

    120 Gramm Butter
    450 Gramm Rhabarber (am besten jungen, rotfleischigen Erdbeer- oder Himbeer- Rhabarber)
    4 EL Mandelblätter
    250 Gramm Zucker
    3 Bio-Eier
    300 Milliliter Mandelmilch (oder Milch)
    150 Gramm Mehl (oder Dinkelmehl; Type 630)
    150 Gramm Mandeln (gemahlen)
    Salz
    Fett (für die Form)
    Zucker (für die Form)

    Zubereitung

    Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze leicht bräunen und abkühlen lassen.

    Rhabarber putzen, abspülen, trocken tupfen und die Stangen in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Mandelblättchen und 2 EL Zucker in einer heißen Pfanne kurz rösten. Den Krokant auf einem Stück Backpapier verteilen und abkühlen lassen.

    Den Backofen auf 200 Grad, Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4 vorheizen.

    Eier und Mandelmilch mit einem Schneebesen verquirlen. Mehl, gemahlene Mandeln, 120 g Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben. Die Eiermischung und die gebräunte Butter dazugeben und alles mit dem Schneebesen glatt verrühren.

    Eine ofenfeste Form (Ø 28 cm) ausfetten, mit Zucker ausstreuen und die Rhabarberstücke darin verteilen. Den Teig darübergießen und den Mandelkrokant auf dem Teig verteilen. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene etwa 25 Minuten goldbraun backen.

    Clafoutis herausnehmen und den restlichen Zucker darüberstreuen. Am besten noch lauwarm servieren.
    Tipp!

    Dazu Créme fraîche mit Lavendelblüten oder Vanilleeis.

3 leckere Frühlingsrezepte für Feinschmecker

Der kulinarische Reiseführer

Die Kaiserin der Östereichischen Küche.

Johann Lafer sagte einst, „Das Wiener Schnitzel ist ein Synonym für Österreich.“ Recht hat der Mann. Kaum ein Nationalgericht ist weltweit so verzahnt mit der Hauptstadt seines Heimatlandes wie bei unseren Nachbarn. Dabei bietet die faszinierende Donaumetropole neben ihren kulinarischen mit zahlreichen Kulturevents und sehenswürdiger Historie auf. Prater, Stephansdom, Hofburg – Wien strotzt nur so von klassischer Musik, dargeboten in zahlreichen Theatern und traditionellen Kaffeehäusern mit zeitgenössischer Architektur. Die Wiener Philharmoniker sowie der berühmte „Wiener Schmäh“ genießen weltweiten Ruhm und so auch nicht minder das Original Wiener Kalbschnitzel – klassisch zubereitet mit warmen Kartoffel-Gurken-Salat.

Zugleich birgt die Kaiserin der österreichischen Küche einige Fallstricke. Allein die geschickte Verbindung von Fleisch und Panade für einen knusprig-luftigen Hülle ist ein minutiöser Vorgang mit diversen Einzelschritten. Kaum verwunderlich, dass sich ein Wiener Schnitzel heute auf den Karten von Sternerestaurants erscheint. Ein herausragendes Schnitzel gehört zur Pflichtaufgabe für jeden anspruchsvollen Koch. Für uns ein guter Grund, die Geheimnisse der perfekten Zubereitung auch dem Hobby-Koch zu Hause an die Hand zu geben.

Hier geht’s zu den richtigen Kniffen für ein traumhaftes Schnitzel !

P.S.: Das Original Wiener Kalbsschnitzel mit Kartoffel-Gurkensalat gibt’s auch bei uns für nur 10,99 €, mit Coupon nur 9,99 €. Ein Highlight des Monats März.

 

Original Wiener Schnitzel

Ein Osterbraten mit Klasse!

Smarter Rinderfilet-Sauerbraten mit Kirschsauce und Senfbirnen

Zum krönenden Monatsabschluss feiern wir in der westlichen Hemisphäre im Gedenken an die Auferstehung des heiligen Mannes das alljährliche Osterfest und ebenso steht alle Jahre wieder wie an jedem Familienfeiertag dieselbe Frage im Osternest: Was essen wir denn?! Die Karstadt Restaurants haben eine schmackhafte Rezeptempfehlung, um die lieben Menschen an den heimischen Tischen satt zu bekommen.

Zutaten (für 4 Portionen)

2 feste Birnen
200 ml Weißwein
75 ml Weißweinessig
75 g Rohrzucker
4 EL englisches Senfpulver
1 Bund Suppengrün
3 Zwiebeln
3 Lorbeerblätter
1 Sternanis
1 EL weiße Pfefferkörner
500 ml Sauerkirschsaft
600 m Kalbsfond
3 EL Rotweinessig
750 g Rinderfilet
1 EL Rapsöl
25 g getrocknete Kirschen
3 EL  Balsamessig

Zubereitung

1. Zunächst müssen Sie die Birnen waschen, schälen, achteln und die Kerne herausschneiden.

2. Kochen Sie nun den Weißwein, Essig und Zucker auf und geben die Birnen mit der Schaumkelle hinein. Bei mittlerer Hitze 8 Minuten garen lassen, dann herausnehmen und 5 EL der Flüssigkeit abnehmen und abkühlen lassen.

3. Restliche Flüssigkeit erneut aufkochen und sirupartig einkochen lassen. Birnen wieder hineingeben. Vom Herd nehmen.

4. Die abgenommene Flüssigkeit mit dem Senfpulver verrühren und zu den Birnen geben. Birnen in der Flüssigkeit abkühlen und zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen (marinieren).

5. Suppengrün waschen, putzen, schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln.

6. Suppengemüse, Zwiebeln, Lorbeerblätter, Sternanis und Pfefferkörner in eine Pfanne geben.

7. Kirschsaft, Kalbsfond und Rotweinessig dazugeben. Aufkochen und 10 Minuten kochen lassen. In einer Schüssel lauwarm abkühlen lassen. Fleisch hineinlegen und 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen (marinieren).

8. Das Rinderfilet aus der Marinade nehmen. Marinade durch ein Sieb in einen Topf geben und bei starker Hitze auf etwa 1/4 einkochen lassen.

9. Rinderfilet trockentupfen und rundherum mit Pfeffer würzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin bei starker Hitze von allen Seiten scharf anbraten.

10. Herausnehmen und auf ein großes Stück Alufolie geben. Etwa 1/3 des Gemüses dazugeben und fest verschließen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C (Umluft: 150 °C, Gas: Stufe 2) auf der untersten Schiene 25 Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.

11. Kirschen in die eingekochte Marinade geben. Mit Balsamessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Rinderfilet-Sauerbraten in Scheiben schneiden, mit der Sauce und den Birnen servieren. Dazu passt ein Kartoffel-Sellerie-Püree.

Bon Appetit !

 

Der perfekte Osterbraten

Gesunde Ernährung im Frühling

Jetzt wird es bunt !

Frühlingshafte Düfte liegen in der Luft, bunte Farben wohin man schaut und auch die Sonne lässt sich wieder öfter blicken: Nach dem kalten Winter können wir den Frühlingsanfang kaum erwarten. Den Einzug der neuen Jahreszeit feiern wir mit bunten Frühlingsgerichten aus frischem Obst, Salat oder Gemüse sowie Kräutern der Saison. Erntefrischer Rhabarber, Bärlauch, Spinat und Spargel lassen im Frühling die Herzen von Gourmets und Hobbyköchen höherschlagen. So kommt Farbe auf den Teller und die Frühjahrsmüdigkeit hat keine Chance mehr. Werft einen Blick auf unsere Frühlingsrezepte und lasst euch inspirieren.
Hier geht’s zu den Frühlingsrezepten !

Frühlingsküche

Food-Barometer 2018

Frühjahrsgenüsse vs. Winterküche

Auf den Gletschern und Hängen der der Hochalpen schlagen die Schneehasen und Pistengötter noch ihre Schwünge, doch in den Tälern und bei den Flachlandtirolern hat das große Tauen längst begonnen. Der Frühling hält bald in großen Schritten Einzug in Mitteleuropa und so ändern sich auch wieder die kulinarischen Vorlieben hierzulande. An dieser Stelle präsentieren Ihnen die Karstadt Restaurants das erste Food Barometer des Jahres 2018 – eine kleine Empfehlung für den genussvollen Wechsel und Übergang im Speiseplan. Wonach mundet es Ihnen? Keine Sorge, hier folgt kein Fragebogen, sondern zwei kleine, feine Rezeptempfehlungen für Fitnessfans und kalorienhungrige Feinschmecker.


1. Fitnesssalat

Zutaten

1/2 Salatgurke(n
1 Paprikaschote(n), rote
1 Tomate(n)
2 EL Kräuterquark (20% Fett)
Jodsalz
evtl. Chilipulver
2 EL Kräuter (frische oder getrocknete)
gemischter Pfeffer
Knoblauchgranulat (oder frisch gepresster nach Bedarf)
Paprikapulver

Zubereitung

Schälen Sie Gurke, Paprika und die Tomaten und schneiden Sie in Würfel. Geben Sie nun in einer Schüssel den Kräuterquark hinzu und verfeinern Sie Masse nach Belieben mit Kräutern und Gewürzen. Anschließen alles gut miteinander verrühren und vor dem Verzehr ca. 1 Stunde durchziehen lassen. Der Salat eignet sich auch prima als vitales „Pausenbrot“.

Tipp des Hauses: Würfeln sie nach ihrem Geschmack ein paar Stücke Feta-Käse darüber.

2. Zuppa di Valpelline
Wirsing-Käse-Suppe aus dem Aostatal 

Zutaten für 4 Personen

150 g   Frühstücksspeck in dünnen Scheiben
1          Wirsing (ca. 600 g)
150 g   Fontinakäse in Scheiben
8          kleine Scheiben Bauernbrot
1 l        Fleischbrüh
2 EL     Butter

Zubereitung

1. Putzen Sie den Wirsing und entfernen dabei die äußeren Blätter sowie den Strunk.

2. Die restlichen Blätter werden in kochendem Salzwasser für 8 Minuten blanchiert. Anschließend kalt abschrecken, gut abtropfen lassen und in zentimeterbreite Streifen schneiden.

3. Jetzt können Sie den Frühstücksspeck in einer Pfanne von beiden Seiten anbraten. Anschließend sollten Sie eine große, feuerfeste Form mit dem gewonnenen Speckfett ausstreichen. Backofen auf 175° C vorheizen.

4. Toasten Sie nun acht Brotscheiben an und legen vier davon auf den Boden der Form. Diese müssen einigen Speck- und Wirsingstreifen sowie Käsescheiben bedeckt werden.

5. Nun den restlichen Speck und Wirsing abwechselnd einschichten und mit Brot und Käsescheiben abschließen. 2 EL Butter als Flöckchen darauf verteilen.

6. Letztlich müssen Sie so viel Fleischbrühe angießen, dass die Zutaten knapp bedeckt sind und die Suppe für 45 Minuten im vorgeheizten Backofen (175 ° C) garen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken, fertig!

Unterhalb finden sie unsere Bild-für-Bild Anleitung für die Zuppa di Valpelline.

Weltweit beliebt und gefragt wie eh und je…

Deutsches Brot

Gesunde Ernährung mit…Brot: aus deutschen Landen.
Deutsches Brot geht hierzulande wie auch in der weiten Welt mittlerweile weg „wie warme Semmeln“ und das liegt vornehmlich an der einzigartigen Vielfalt der heimischen Backkunst. Das Bäckerhandwerk entwickelt und bewahrt bereits seit Jahrhunderten die alten Traditionen und fügt der Herstellung zugleich neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung hinzu. Das geballte Know-how wird von Generation zu Generation, vom Meister, zum Gesellen, zum Lehrling weitergegeben – und mittels der seit dem Mittelalter beliebten „Bäckerwalz“ um die Welt getragen.

Das Land der tausend Laibe.
In „den deutschen Landen“ existieren heute zahlreiche, unterschiedliche Brotsorten von regionaler Prägung. Maßgeblich dafür waren die besonderen bodenkundlichen und klimatischen Voraussetzungen sowie die politischen, historischen und geografischen Entwicklungen von Deutschland. Rohstoffknappheit in Notzeiten, Umwelteinflüsse, Kriege – der hiesigen Bäckerzunft wurde immer wieder Kreativität und Einfallsreichtum abverlangt. So haben sich im Laufe der Zeit neben der breiten Auswahl von natürlichen Hauptgrundstoffen auch unterschiedlichste Herstellungsverfahren in Bezug auf Bauart und Funktion der Ofensysteme sowie variierenden Parameter bei Temperatur oder Luftfeuchtigkeit entwickelt. Zahlreiche individuelle Backvorgänge bieten in jeder Region Deutschlands eine breite Variation von ortsüblichen Spezialitäten. Das fördert jüngst auch wieder den zunehmenden Einsatz von fast in Vergessenheit geratenen Urgetreidearten wie Einkorn, Emmer und Dinkel. Gekrönt wird die Vielfalt der deutschen Brote letztlich durch die mannigfaltige Formgebung, bedingt durch diverse Formgebungs- und Backprozesse.

Brotkultur heute.
Das Bäckerhandwerk bewahrt seit dem frühen Mittelalter das Bewusstsein für Tradition, Brauchtum und Moderne sowie die über Jahrhunderte gesammelten Erfahrungen um Rohstoffe und backtechnologische Verfahren. Hinzu kamen in den verschiedenen Epochen neue Fertigkeiten und Kenntnisse aus fremden Ländern. Heutzutage steht das „Brot“ wie kein anderes heimisches Kulinarium als Kulturgut im Kern des häuslich, familiären Umfelds und bereichert vom gemeinsamen Frühstück bis zum Abendbrot im Kreise der Familie, oder auch als Brotzeit zwischendurch, den gesamten Tagesablauf. Über derlei „Brotzeiten“ war der gemeinsame Genuss von Weizen-, Roggen-, Vollkorn-, Schwarz-, Dinkel-, Pumpernickel- und weiß der Bäcker noch so vielen Brotsorten oftmals namengebend für gesellige Runden und genießt bis heute einen hohen Stellenwert im sozialen Austausch von Familien und Gruppen.

Brotkultur in den Karstadt Restaurants
Unter der Marke BACK:kult stellen wir frisches Brot im Frühjahr als echtes, wertvolles Grundnahrungsmittel in den Mittelpunkt. Unsere Holzofenbrote werden gemäß den alten Lehren des Backhandwerks mit langer Teigführung und viel Handarbeit aus erlesenen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt.

Ausgabe #02

Kulinarischer Reiseführer

Karneval im Rheinland

Mit dem Kulinarischen Reiseführer möchten die Karstadt Restaurants Sie regelmäßig zu fremden Geschmäckern entführen und mit neuen wie altbekannten Genüssen verzaubern. Mit exotischen Spezialitätenberichten von anderen Kontinenten oder den liebgewonnenen Köstlichkeiten der Heimat – unser Kulinarischer Reiseführer erscheint für Sie regelmäßig mit praktischen Rezepten und spannenden Informationen zu Land, Leuten und Lecker.

„Es ist noch Suppe da, es ist noch Suppe da.“ oder „Sauerbraten, Sauerbraten.“ – was Jupp Schmitz und Franz Weckauf schon in ihren unsterblichen Karnevalsklassikern besangen, ist am Rhein bis heute in aller Munde. In 100 Kilometer Umkreis rund um den Kölner Dom, jener Landstrich den Meteorologen als „Kölner Bucht“ bezeichnen, weit im Westen der Republik und mitten im Herzen des rheinischen Frohsinns gilt den Menschen die gutbürgerliche Küche noch als höchstes „Kulinarium“. In der fünften Jahreszeit und kurz vorm Fasten widmen wir uns in den Karstadt Restaurants den süßen Sünden.

Es gibt Krapfen – bei uns zum Mitnehmen oder hier zum Selberbacken… nach Art des Hauses!

Stellen Sie sich doch ihre Lieblingsrezepte aus unserem Kulinarischen Reiseführer zusammen. Alle Rezepte gibt’s natürlich zum sammeln als PDF für Sie !

Ausgabe #02:
Rezept hier downloaden: Krapfen nach Art des Hauses

Ausgabe #01

Kulinarischer Reiseführer

Süße Alpenküche

Mit dem Kulinarischem Reiseführer möchten die Karstadt Restaurants Sie regelmäßig zu fremden Geschmäckern entführen und mit neuen wie altbekannten Genüssen vertraut machen. Ob exotische Spezialitätenberichte von anderen Kontinenten oder für die liebgewonnenen Köstlichkeiten der Heimat – unser Kulinarischer Reiseführer erscheint für Sie regelmäßig mit praktischen Rezepten und spannenden Informationen zu Land, Leuten und Lecker.

Servus, Grüzi und Hallo mitanand! Wir befinden uns mitten in der Wintersportsaison und so führt uns die erste Ausgabe des Kulinarischen Reiseführers der Karstadt Restaurants zu den süßen Genüssen des sportlichen Wintervergnügens. Dafür haben wir drei regionale Delikatessen ausgewählt, die jeder Ski- und Snowboardfahrer kennenlernen und kosten sollte. Mit einfachen Rezepten zum Selbermachen erleben Sie die winterlichen Genüsse so auch in heimischen Gefilden.

Stellen Sie sich doch ihre Lieblingsrezepte aus unserem Kulinarischen Reiseführer zusammen. Alle Rezepte gibt’s natürlich zum sammeln als PDF für Sie !

Ausgabe #01:
Rezepte hier downloaden: Tiroler Apfelstrudel, Wiener Kaiserschmarrn, Bayrische Germknödel

Gesund ernähren mit Curry

Die Mischung machts!

Süß, pikant, mild, scharf, einzigartig – das Curry-Gewürz verleiht zahlreichen Gerichten von Chicken Teriyaki bis Curry-Wurst ihren exotischen Geschmack. Die richtige Prise mit dem gewissen Etwas zwischen Süße und Schärfe stammt ursprünglich aus dem fernen Indien und geht auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Rezepturen zurück. Der Volksmund sagt, es gäbe fast so viele Curry-Kombinationsmöglichkeiten wie Menschen in Indien. Hierzulande setzt sich das gängige Gewürz „Curry“ heute oft aus bis zu 30 Einzelgewürzen zusammen. Nachfolgend beschreiben wir die Eigenschaften und Wirkungen jener Gewürze, die auch das WELL-FOOD CURRY in den Karstadt Restaurants ausmachen.

Die wichtigsten Gewürze im Curry:

Kurkuma (Curcuma longa) verleiht jedem Currypulver als Hauptzutat seine typisch gelbliche Färbung und ist mit dem Ingwer verwandt. Die Gewächse zählen zu den bedeutendsten Pflanzenheilmitteln der Welt. Kurkuma hilft gegen Entzündungen, lindert Magen-Darm-Beschwerden und kann sogar Krebs vorbeugen.

Schwarzer Pfeffer (Piper nigrum) ist neben Salz das beliebteste Gewürz in den Küchen der westlichen Welt. Sein scharfer Geschmack führt zugleich verdauungsfördernde Eigenschaften mit sich – die aromatisch-bekömmliche Heilpflanze.

Cayennepfeffer (Capsicum annuum) ist der zweite, große Schärfegeber in jeder Currymischung und wird aus gemahlenen Chilischoten hergestellt. Dabei ist der Wirkstoff Capsaicin das schärfegebende und gleichzeitig phytotherapeutisch wirksame Element in Chilischoten.

Echter Koriander (Coriandrum sativum) findet sich in Form seiner gemahlenen Blätter und Früchte (Samen) im Currypulver wieder. Beide Pflanzenteile sind altbekannte Würz- und Heilmittel, die insbesondere bei Menschen mit Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall, Reizdarm und Völlegefühl) äußerst magenstärkend sowie krampflindernd wirken.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) – oder „Kumin“ oder „Cumin“ – ist eine weitreichend erforschte Heilpflanze mit bereits vorliegenden Belege für eine positive Wirkung bei Diabetes, Krebs und hohem Blutfettspiegel.

Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) wurde als uralte Heilpflanze bereits von den Benediktinermönchen in ihren Klostergärten kultiviert. Die Samen des Bockshornklees helfen untergewichtigen Menschen bei der Stärkung oder auch in der Erholungsphase nach einer langen Krankheit.

Zudem werden viele weitere Gewürze dem Curry gerne in geringeren Mengen beigemischt. Dazu gehören beispielsweise die Gewürznelke, der Zimt, die Muskatnuss, der Knoblauch, Ingwer, Senf, Kardamom und das süße Paprikapulver.

Ob scharf oder mild bekömmlich – aktuell können Sie mit dem WELL-FOOD CURRY der Karstadt Restaurants auf der gesunden Seite des Lebens schlemmen. Diese Woche: Curry Beef Madras – Feines Rindfleisch mit delikaten Beilagen und weitere Curryspezialitäten noch bis zum 03. Februar.
Hier geht’s zum Curry-Special !

Kurkuma

Echter Koriander

Bockshornklee

 

 

11.01.2018: Tag des deutschen Apfels

Gesunde Ernährung in Deutschland:
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

 

Elstar, Jonagold und Braeburn oder Greensta, Evelina und Red Prince – ob traditioneller Anbauklassiker oder Neuzüchtung. Der Apfel zählt zu der Deutschen liebsten Obstsorten. Hierzulande werden jährliche bis zu 10 Kilogramm pro Kopf verzehrt, was den Apfel noch vor Bananen und Orangen auf Platz 1 der gefragtesten Früchte platziert. Die Gründe dafür sind dabei so einfach wie mannigfaltig: Adams sündige Früchte sind in einer breiten Auswahl von süß bis sauer erhältlich, eigenen sich super für sowohl Salate wie auch zahlreiche Desserts und sind immer noch der gesündeste Imbiss der Welt.

Deutsche Lande, der Äpfel Lande – über 20 verschiedene Sorten mit einem Geschmacksspektrum von fruchtig-süß bis säuerlich-würzig verteilen sich auf diverse Anbaugebiete in verschiedenen Bundesländern. Die wichtigsten Apfelregionen liegen an der Niederelbe, am Bodensee, im Rheinland und in Sachsen. Dabei wird ein Großteil der deutschen Apfelproduktion im Alten Land in Niedersachsen gezogen. Rund 25 % der in Deutschland verzehrten Kernfrüchte stammen von hier. Zugleich beschert das milde Klima am Bodensee verschiedenen Sorten wie Braeburn, Elstar und Jonagold, aber auch neueren Ablegern wie Fuji oder Cameo hervorragende Wachstumsbedingungen. Aus den neuen Bundesländern sticht Sachsen-Anhalt mit einer jährlichen Produktion von fast 100.000 Tonnen Äpfeln als Anbaugebiet hervor. Hier stehen Sorten wie der Golden Delicious, Idared oder Jonagold hoch im Kurs. Dabei waren und sind immer noch Elstar, Jonagold und Braeburn die beliebtesten Apfelsorten der Deutschen und hier im Überblick:

Elstar – Platz 1 der deutschen Apfelsorten. Sein sehr saftiger und ausgewogen süß-säuerlich Geschmack und das feste Fruchtfleisch machen ihn zum perfekten Imbiss für zwischendurch oder als knackige Salatbeilage. Im Handel findet er sich bei voller Genussreife von Anfang September bis Mitte Mai.

Jonagold – mit seinem süß-feinsäuerlicher Geschmack präsentiert sich dieser Apfel ebenfalls als optimaler Snack für zwischendurch. Das besonders saftige und feste Fruchtfleisch eignet sich hervorragend für Apfelkuchen oder Bratäpfelgerichte.

Braeburn – sein aromatisches und saftiges Fruchtfleisch macht den Braeburn zunm erstklassigen Kandidaten für Kuchen und Apfelmus. In Kombination mit einer saftigen Kochsorte wie Boskop lässt sich aus der Sorte auch sehr gut ein selbst gemachter Apfelsaft herstellen.

Neben dem konventionellen Anbau und den gängigen Sorten finden sich in vielen deutschen Weinanbaugebieten und naturbelassenen Räumen auch wieder vermehrt die zuletzt selten gewordenen Streuobstwiesen. Auf diesen ursprünglichen Anbauflächen gedeihen vereinzelt auch alte, nostalgische Apfelsorten wie die Goldrenette von Blenheim oder der Schöne von Pontoise – zwei besonders ausgefallene Gewächse von entzückender Gestalt und kolossalem Geschmack, aber geringer Verbreitung. Denn die bereits bekannten Apfelsorten werden im Handel regelmäßig durch neue Züchtungen ergänzt und überholt. Neue Apfelsorten wie Kanzi, Red Prince, Evelina, Greenstar und Rubens sollen die besten Eigenschaften der Apfel-Klassiker in sich vereinen und dem Verbraucher noch mehr Geschmack auf die Kernfrucht machen. Damit dieser sich immer auf die hohe Qualität und Vielfalt verlassen kann, wacht die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. über das Ansehen der deutschen Äpfel und rief auch so den „Tag des deutschen Apfels“ für den 11. Januar aus.

Aus diesem feierlichen Anlass möchten wir an Ihnen an dieser Stelle auch die erlesene Dessertauswahl in den Karstadt Restaurants ans Herz legen. Natürlich in verschiedenen Genussformen immer mit dabei: der deutsche Apfel.

 

Der Apfel in all seiner Vielfalt

Die Deutschen lieben eben den Apfel !

Weitere Apfelsorten in Deutschland

Gesunde Ernährung mit Reis:
ein Thema von globalem Anbau.

Guten Appetit!  Bon appétit!  Buen provecho!
Buon appetito!  Enjoy your Meal!

Andere Länder, andere Geschmäcker – in über 10.000 Jahren Menschheitsgeschichte betraten zahlreiche Kulturen die Bühne der Welt und bevölkerten den Planeten von Nord- bis Südpol sowie einmal rund um den Äquator. Dadurch entstanden unterschiedliche Kulturkreise mit einem Kaleidoskop an kulinarischen Genüssen auf Basis von gesunden Lebensmitteln. Die Grundlage dafür bietet jeder Kontinent in Form von ureigenen, ursprünglichen Nahrungsmitteln. Als sogenannte Grundnahrungsmittel bezeichnet man dabei jene Nahrungsmittel, die im jeweiligen Kulturkreis mengenmäßig den Hauptbestandteil der menschlichen Ernährung ausmachen. Sie werden in der Regel täglich in solchen Mengen verzehrt, dass sie ein Großteil des Nährstoffbedarfes decken.

Bemerkenswert dabei ist, dass von den über 50.000 bekannten essbaren Pflanzen, nur wenige zu den Grundnahrungsmitteln zählen. Lediglich 15 Pflanzen liefern 90% der Nahrung für die Weltbevölkerung. Davon ernähren allein die drei Getreidesorten – Mais, Weizen und Reis – mit einem Anteil von zwei Drittel ca. vier Milliarden Menschen und sind somit das führende Grundnahrungsmittel. „Baby, es gibt Reis!“, heißt es praktisch jeden Tag für die Menschen im asiatischen Raum, aber auch in Europa erfreut sich Reis schon länger großer Beliebtheit. So beschreiben die unterschiedlichen Reissorten heute die wichtigste Getreidepflanze der Welt und ist längst auch bei einer Vielzahl von kulinarischen Genüssen hierzulande nicht mehr wegzudenken. Allen voran kann man sich ein Curry ohne Reis nur spärlich vorstellen. Der Reis ist einfach die perfekte Gesundheitsbeilage für die würzigen Ingredienzien und tierischen Komponenten in einem guten Curry.

Apropos, tierische Komponenten: In seltenen Fällen gehören auch tierische Produkte wie Fleisch und Fisch zu den örtlichen Grundnahrungsmitteln. Traditionelle Nomadenvölker betreiben keinen Ackerbau, sondern streifen in großen Verbänden durch Steppen und Wüsten. Dabei versorgen sie sich vornehmlich durch die Tierzucht und Jagd sowie die Gaben der Natur. Ein Sack Reis gehört da schon zum Luxus. Zugleich ist Fisch als Nahrungsmittel für die Bewohner nördlicher Regionen wie z. B. auf den Arktischen Inseln, in Alaska und Skandinavien überlebenswichtig. Die tierischen Grundnahrungsmittel – allen voran Fisch, Fleisch, Milch und Eier – sind wichtige Eiweißquellen und normalerweise teurer als pflanzliche Lebensmittel.

So viel zum Thema Reis. Einen globalen Überblick zu den Grundnahrungsmitteln bietet Ihnen unsere Weltkarte der Grundnahrunsmittel.

  Hier können Sie die Weltkarte der Grundnahrungsmittel downloaden.

Wie genießen Sie Ihren Reis am liebsten? Mit Fleisch, Fisch oder Gemüse – frisch und knusprig aus dem Wok oder lecker klebrig mit pikanter Soße? In verschiedenen Karstadt Restaurants helfen Ihnen unsere Asia-Stationen bei der richtigen Auswahl. Dabei können Sie beobachten, wie Curry und Co. direkt vor Ihrer Nase zubereitet werden.

Karstadt Restaurants mit Asia-Station:
Duisburg, Berlin Kurfürstendamm, Frankfurt Zeil, Bad Homburg, Berlin Schlossstraße, Freiburg, Braunschweig, Bremen, Hamburg Mönckebergstraße, Karlsruhe, Köln, München Oberpollinger, Wiesbaden, Darmstadt, Augsburg, Dresden, Dessau, Leipzig, Magdeburg

Unter „MEIN RESTAURANT“ finden Sie alle Informationen zu Ihrem Karstadt Restaurant.

Reisbauer in Ostasien

Wo kommt eigentlich unser Essen her ?

Curry kann aus bis zu 34 verschieden Gewürzen bestehen.

Bleigießen

Millionaire’s Mule

Miss Sophie‘s Kater Killer

Sylvester-Party Paket

Bleigießen

Beim Bleigießen wird über einer Kerzenflamme in einem Löffel das Blei zerschmolzen und danach in einen Wassertopf gegossen. Unter heftigem Zischen erstarrt das Blei zu einer neuen Form. Bleigieß-Sets sind allgemein im Handel erhältlich.
Zur neuen Form sei gesagt, dass die Deutung immer im eigenen Hoheitsbereich liegt. Wichtig ist dabei, dass Sie die das entstandene Gebilde gegen eine Lichtquelle halten und die Symbolik des Schattens bewerten. Die folgende Tabelle gibt Ihnen dabei Aufschluss über die Bedeutung der Symbole.

  Hier Begriffserklärung downloaden

Millionaire’s Mule

Zutaten für einen Drink:
2 cl Gin
2 Stk. Ingwer
2,5 cl Zuckersirup
2 Scheiben Limette
Champagner zum Auffüllen 

Zubereitung:
Zunächst müssen Sie den Ingwer und Zuckersirup direkt im Glas muddeln (zerstoßen und mischen) und anschließend beide Limettenscheiben über dem Cocktailglas ausdrücken und danach mit ins Glas geben.
Jetzt das Glas mit Eis auffüllen und den Gin des Hauses hinzugeben. Nun müssen Sie Ihren nur Millionaire’s Mule nur noch mit Champagner auffüllen und einmal mit einem Barlöffel umrühren.
Prost Neujahr!

Miss Sophie‘s Kater Killer

Der Power Detox Drink mit Kurkuma, Cayenne, Zitrone, Ingwer und Knoblauch für den Stoffwechsel, das Immunsystem sowie die Verdauung und Leber. Orangefarbenes Gold aus dem Glas!

Zutaten für 1 Glas:
Saft von 3 Orangen (frisch ausgepresst)
Saft von 1 Zitrone (frisch ausgepresst)
1 EL Ingwer (frisch gerieben)
0,5 EL Kurkuma (geschält oder 0,5 TL Bio-Kurkuma gemahlen)
2 Knoblauchzehen (klein gedrückt)
1/4 – 1/2 TL Cayenne Pfeffer (gemahlen)

Zubereitung:
Einfach alle Zutaten in einem Mixer vermischen bis die Masse flüssig wird und den Kater Killer in ein Glas geben. Der Verzehr empfiehlt sich 30 Minuten vor dem nächsten Essen.

Miss Sophie lässt grüßen!

 

Original Amerikanischer Eggnog (Eierpunsch)
mit „Schuss“

 

Zutaten (ergibt ca. 1,3 Liter)
2 Vanilleschoten
2 Msp. Muskatnuss (gemahlen)
2 Msp.  Zimtpulver
300 ml Sahne
1000 ml Milch
1 Prise Salz
8 Eigelb
160 g Zucker
Schuss: Brandy, Whiskey, Amaretto oder Rum

 

Zubereitung
Zunächst müssen Sie die Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Im Anschluss alle Zutaten, bis auf die Eier und den Zucker, in einen kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf dem Herd erwärmen. Achtung: Die Masse soll nur heiß werden, aber auf keinen Fall kochen.

 

In der Zwischenzeit können Sie die Eier trennen und das Eigelb zu einer Masse verrühren und diese ganz einfach mit dem Zucker aufschlagen, bis sie deutlich an Helligkeit und Volumen zugenommen hat. Jetzt die heiße Milchmischung unter ständigem Rühren (Wichtig!) ganz langsam zu der Eigelbmasse geben, sodass die Eier nicht gerinnen. Anschließend alles abermals im Topf erhitzen und für ca. fünf Minuten eindicken lassen, ohne die Flüssigkeit kochen zu lassen. Besonders wichtig: ständig rühren!

 

Der fertige Eggnog kann direkt warm oder eiskalt serviert werden.

 

Zum Schluss der Schuss: Wahlweise und je nach Geschmack in die jeweilige Tasse. Natürlich kann auch direkt die ganze Schale damit verfeinert werden.

Original Amerikanischer Eggnog

Silke’s Schoko-Ingwer-Plätzchen

Silke’s Schoko-Ingwer-Plätzchen

Zutaten (ca. 30 Stück)

30 g Ingwer (kandiert)
½ Stück Orange
1 Päckchen Bourbon Vanille-Zucker
120 g Mehl
100 g Weiche Butter
3 EL Zucker
20 g Speisestärke
1 Prise Salz
150 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung

Zunächst sollten Sie den kandierten Ingwer sehr fein hacken und im Anschluss die Orange heiß abspülen, trocken tupfen und einen ½ TL der Schale fein abreiben. Pressen Sie zudem 1 EL Orangensaft aus. Kleiner Tipp: Ca. 10 g Ingwer zur Dekorierung aufheben.

Jetzt Butter, Zucker, Vanillezucker und Orangensaft cremig rühren. Dann den gehackten Ingwer und die Orangenschale unterrühren. Die Masse kurz ruhen lassen.

Nun Mehl, Stärke und Salz sieben und nur kurz unterkneten. Dann können Sie den Teig einfach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von 20 cm Länge und 4 cm Durchmesser formen und in Frischhaltefolie wickeln. Jetzt muss der Teig für zwei Stunden in den Kühlschrank.

Backofen vorheizen:
– E-Herd / Umluft: 180 Grad
– Gas-Herd: 160 Grad (Stufe 3)

Zur Portionierung schneiden Sie die Teigrolle idealerweise mit einem Messer im Wellenschliff in ca. 8 mm dicke Scheiben. Die Teigtaler auf dem Backblech auslegen und auf der mittleren Schiene goldgelb backen. Anschließend auf einem Küchengitter abkühlen lassen.

Schneiden Sie nun den aufgehobenen Ingwer in dünne Scheiben und hacken zudem die Schokolade klein. Diese lässt sich unter ständigem Rühren in einer Metallschüssel im Wasserbad schön schmelzen. Jetzt nur noch die Plätzchen zu einem Drittel in die Schokolade tauchen und die Ingwerscheiben auf die Glasur legen.

Hmmm – wie das duftet.

 

 

 

 

Iberico Lomo mit Rotweinjus, Palermo-Paprika-Maracuja-Chutney und Pastinaken-Chili-Pürree

 

Ein mediterraner Festschmaus, der auch an kalten Feiertagen sommerliche Gefühle weckt – eine Empfehlung vom Marketing der Karstadt Restaurants.

Die Zutaten für 4 Personen
4 Iberico Lomo (Rückensteaks á 200-250 gr.)
6 süße Palermo Paprikas (rot und gelb)
2 Esslöffel Maracuja-Marmelade (oder Pfirsich-Maracuja)
3 Pastinaken
1 mittelscharfe Chilischote
1 Schuss Schlagsahne (für das Pürree)
500 ml Rotwein
2 Schalotten
Salz und Pfeffer zum würzen
Chilifäden zum dekorieren

Wir empfehlen: Je nach Geschmack mit einem guten Rioja genießen!

Zubereitung

Als erstes die Pastinaken schälen, in kleine Stücke schneiden und ca. 15 min weich kochen.
Im zweiten schritt mit etwas Butter die Schalotten in einem Topf mit etwas Tomatenmark anschwitzen und dann mit dem Rotwein ablöschen und einköcheln lassen.
Dann die Paprika in ca. 1×1 cm große Stücke würfeln und mit etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten.
Danach die 2 Esslöffel Maracuja-Marmelade zu den Paprikawürfeln geben, durchschwenken und auf kleiner Flamme karamelisieren lassen.
Nun die Pastinaken abschütten,mit einer kleingewürfelten Chili-Schote und einem Schuss Sahne zum Pürree mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Als nächstes eine Pfanne erhitzen und das Iberico Lomo auf höchster Stufe mit ganz wenig Öl zuerst auf der Fettoberseite, und dann rundum scharf anbraten. Dann sofort die Pfanne ausschalten und auf beiden Seiten das Fleisch nur noch durchziehen lassen (ca 2-3 min).
Als letztes nur noch die Rotweinjus durch ein feines Sieb abgießen und schon können Sie anrichten.
Auf Wunsch noch mit ein paar Chili-Fäden dekorieren.

Bon Appetit !

Iberico Lomo

Klassischer Glühwein

Glühwein… der Weihnachts-Klassiker auch für Zuhause

Die Zutaten
1 Liter trockener Rotwein, 1 unbehandelte Zitrone, 2 Stangen Zimt, 3 Nelken, 3 EL Zucker, etwas Kardamom

Die Zubereitung
Den Rotwein in einen Topf geben, die Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Zucker, den Zimtstangen und Gewürznelken in den Topf geben. Das Ganze bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen und dann zugedeckt ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Mit Kardamon wird der Glühwein abschließend verfeinert, die größeren Gewürze wie Zimtstangen und Nelken werden entfernt. Damit der Glühwein möglichst wenig von seiner Wärme verliert, ist es ratsam, ihn in vorgewärmte Gläser zu füllen. Dekorieren können Sie zum Schluss noch mit einer Zimtstange im Glühwein oder einer dünnen Zitronenscheibe am Glasrand. Versüßen lässt sich Glühwein – ganz nach Geschmack – mit Zucker oder Honig.

Wichtiger Tipp für Glühwein: Der Glühwein darf nur erhitzt und nicht gekocht werden! Andernfalls verdampft der im Glühwein enthaltene Alkohol und die Gewürze verändern ihren Geschmack und werden bitter.

Wir empfehlen: Einen trockenen Landwein aus Frankreich (Côtes du Rhône, Vin de Pays), Italien (Merlot aus dem Veneto, Montepulciano d’Abruzzo), Spanien (einfacher Tinto) oder Deutschland (Dornfelder oder Trollinger).

Der Berliner

Zutaten:

Für den Hefeteig:
125 ml Milch
100g Butter oder Margarine
500g Weizenmehl
1 Pck. Trockenbackhefe
30g Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
3 Tropfen Rum-Aroma
1 gestr. TL Salz
2 Eier (Größe M)
1 Eigelb (Größe M)

Außerdem:
Ausbackfett
etwas Zucker

Füllung:
300g Konfitüre oder 250g Pflaumenmus oder Gelee

Der Karnevals-Klassiker

Zubereitung

Die Vorbereitung:
Geben Sie die Milch in einem kleinen Topf und erwärmen darin die Butter oder Margarine.

Der Hefeteig:
Vermischen Sie Mehl und Hefe sorgfältig in einer Rührschüssel. Dann das warme Milchfett hinzugeben und alles mit Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in ca. fünf Min. zu einem glatten Teig mixen. Der Teig muss nun zugedeckt an einem warmen Ort so lange gehen, bis sich das Volumen vergrößert hat. In der Zwischenzeit können Sie schon das Ausbackfett in einem Topf oder einer Fritteuse auf etwa 180°C erhitzen. Das Zeichen für die richtige Temperatur ist die Bläschenbildung um einen in das Fett gehaltenen Holzlöffel.

Die Zubereitung:
Wenn der Teig sich sichtbar ausgedehnt hat müssen Sie ihn leicht mit Mehl bestreuen, aus der Schüssel nehmen und nochmals ordentlich durchkneten. Anschließen lässt er sich in ca. 15 gleich große Stücke aufteilen und zwischen Daumen und Handballen auf der Arbeitsfläche zu Bällchen rollen.

Achten Sie darauf, dass sich keine Risse im Teig bilden. Anschließen sollten die Teigbällchen zwischen 2 mit Mehl bestreuten Tüchern wieder gehen, bis sie sich erneut vergrößern.
Geben Sie die Teigstücke nach und nach mit der Oberseite nach unten in das siedende Fett bis sie von beiden Seiten goldbraun gebacken sind. Anschließend auf Küchenpapier gut abtropfen lassen und dann in heißen Zucker wenden und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Die Füllung:
Streichen Sie je nach Geschmack Ihre Lieblingskonfitüre durch ein Sieb in einen Spritzbeutel mit Lochtülle (Ø 5 mm). Die Masse anschließend durch den hellen Rand an der Seite vom jedem Berliner spritzen, fertig! 

Guten Appetit und Alaaf & Helau!

Unser Tipp für kalte Tage !

Winterliches Kürbissüppchen

Zutaten:
3 EL Olivenöl
1 Zimtstange
2 Zweige frischer Rosmarin
1 kg Hokkaidokürbis
300 g Kartoffeln
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 l Gemüsebrühe
frisch gemahlener Pfeffer zum Abschmecken
Creme fraiche

Zubereitung
Zwiebeln schälen, würfeln und in einem Topf im Olivenöl glasig dünsten. Die Knoblauchzehen schälen, fein hacken und dazu geben.
Die geschälten Kartoffeln in Würfel schneiden und dazu geben. Den Kürbis unter fließendem Wasser abbürsten, halbierenund die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch mit der Schale in Würfel schneiden und zu den übrigen Zutaten im Topf hinzugeben.
Alles 10 Minuten dünsten. Die Gemüsebrühe kochen und in den Topf gießen. 2-3 Rosmarinzweige und Zimtstange dazu geben und aufkochen lassen. Auf kleiner Flamme 15 bis 20 Minuten köcheln. Rosmarinzweige und Zimtstange aus der Suppe nehmen. Die Suppe pürieren und ggf. mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Mit einem Rosmarinzweig, einem TL Creme fraiche und etwas gemahlenem Pfeffer garnieren.

 

Guten Appetit !

Red-Thai Hähnchenbrust mit Curry-Blumenkohlrisotto

Vom Berufsgenießer für Feierabendgourmets: Die Karstadt Restaurants präsentieren dir heute ein Highlight aus den persönlichen Rezeptbüchern unserer Mitarbeiter. Sven aus dem Vertrieb hat etwas exotisch-einfaches für Dich auf der Pfanne:
Red-Thai Hähnchenbrust mit Curry-Blumenkohlrisotto

Zutaten (für 4 Personen):
Ca. 600g Hähnchenbrustfilet

200ml Red-Thai Currysauce
1 großer Kopf Blumenkohl
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen
Ca. 300ml Gemüsebrühe
1 EL Honig
1 EL Currypulver
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Blätter vom Blumenkohl entfernen, waschen und anschließend mit der Küchenmaschine klein hexeln.
Zwei Schalotten und eine Knoblauchzehe klein hacken, beides zusammen in etwas Öl anschwitzen, dann den Blumenkohl hinzugeben und kurz mit anbraten.
Mit ordentlich Currypulver und etwas Honig würzen, das ganze nach und nach mit etwas Gemüsebrühe ablöschen.
Gemüsebrühe schrittweise immer ein wenig nachgießen bis das Risotto gar ist und eine schlotzige Konsistenz hat.
Währenddessen die gewaschenen Hähnchenbrustfilets anbraten und zum Schluss in etwas Red-Thai-Sauce (Asia-Markt) schwenken.

Guten Appetit !

Mitarbeiter-Rezept von Sven

Die Kartoffelstory

Die Kartoffelstory

Die Kartoffel  ist bereits seit Jahrhunderten eines der wichtigsten Nahrungsmittel weltweit und begeistert bis heute durch Ihren Facettenreichtum in der Art möglicher Zubereitungen. Als Erfinder der „Pommes Frites“ (abgeleitet aus dem Französischen – gebackene Kartoffeln) gelten gemeinhin die Belgier.

 

Doch es dauerte nicht lange bis die nördlichen Nachbarn, die Niederlande, diese Zubereitungsform auch für sich entdeckten. „Hollandse Frietjes“ sind der Inbegriff für die Spezialität, die, um sich diesen Namen zu verdienen, stets aus frischen Kartoffeln zubereitet wird. Der grobe Schnitt und die Frische sind typisch – außen goldbraun und knusprig, innen einfach kartoffelig gut!

 

So bekommen Sie bei Frites van Holland eben nicht bloß Pommes, sondern leckere Frites aus frischen Kartoffeln. Und dazu eine Vielfalt an leckeren Dips und die in Holland beliebteste Begleitung – die Frikandel.

 

Und wenn schon authentisch, dann richtig! Unsere Kartoffeln kommen frisch von unseren Nachbarn aus Holland in unsere Stores und haben es daher verdient, bei Ihrem ursprünglichen Namen genannt zu werden: Unsere Pommes heißen Frites!